Behörde

Offizielle Hitzewarnung des Landes Niederösterreich

Hitzeperioden waren in Österreich bislang eher die Ausnahme. Untersuchungen gehen jedoch davon aus, dass bereits im „Katastrophensommer 2003“ in Europa (v.a. in Frankreich) bis zu 70.000 Menschen an der Hitze verstorben sind. Besonders betroffen sind dabei Personengruppen wie alte Menschen, Säuglinge und Kleinkinder, Menschen mit chronischen oder akuten Erkrankungen oder Menschen mit besonderen Bedürfnissen. Mit der vorhergesagten klimabedingten Zunahme der Durchschnittstemperaturen im Alpenraum müssen wir künftig umzugehen lernen.

In Zusammenarbeit und Abstimmung mit der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) wurde daher von der zuständigen Abteilung des Landes Niederösterreich ein Hitzewarntool erarbeitet, das bereits im Vorfeld eine derartige andauernde übermäßige Hitzebelastung („Hitzeperiode“) ankündigt. Grundlage ist eine Prognose der ZAMG, die nicht nur die maximale gefühlte Temperatur, sondern auch die mittleren Temperaturverhältnisse an einem Tag berücksichtigt. Die Letztprüfung erfolgt durch einen erfahrenen Meteorologen der ZAMG. Wenn die übereinstimmend definierten Kriterien (Warnstufe orange für 2 oder mehr Tage) erfüllt sind, erfolgt eine „Hitzewarnung“ der ZAMG unter anderem direkt an 144 Notruf NÖ für die einzelnen vermutlich betroffenen niederösterreichischen Bezirke. Wenn die definierten Kriterien nicht mehr dauerhaft erfüllt sind, erfolgt durch die ZAMG eine bezirksweise Entwarnung.

Warum die vorausschauende Hitzewarnung?

Belastungen durch Hitze führen zu akuten Gesundheitsproblemen wie Hitzschlag, „Sonnenstich“, Hitzeerschöpfung (mit Flüssigkeitsmangel), Hitzekollaps, Hitzeödemen und Hitzekrämpfen. Die Hitze ist vor allem in der Stadt hoch und belastet besonders Kinder und ältere Personen.Vor allem hochbetagte Menschen, Säuglinge und Kleinkinder sowie chronisch Kranke und obdachlose Personen sind bei großer Hitze einem erhöhten Gesundheitsrisiko ausgesetzt. Besonders betroffen sind auch Männer und Frauen, die körperlich schwer arbeiten oder intensiv Sport betreiben.

Für den Rettungsdienst, den Krankentransport und natürlich auch für den NÖ-Ärztedienst bedeuten Hitzeperioden immer ein Mehraufkommen von Einsätzen bei auch für die Mannschaften selbst belastenden Verhältnissen. Verlässliche Hitzewarnungen vorab zu bekommen erleichtert die Vorhalteplanung der einzelnen Dienststellen natürlich …

Wo findet man die Hitzewarnung des Landes Niederösterreich, wo erscheint diese?

Im Header dieser Webseite wird eine eventuelle Hitzewarnung als Laufschrift oben eingeblendet.

Die Saison in der dieser Service betrieben wird dauert von Anfang Mai bis Ende September eines Jahres.

Wo findet man weitere Infos?


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