Fahrzeuge - Ressourcen

Bezirkseinsatzleiter

Aktuell läuft ein Pilottestbetrieb für einen BezirksEinsatzLeiter Rettungsdienst (BEL).

Die Pilotregionen sind der Bezirk Amstetten, der Bezirk Scheibbs und Teile des Bezirkes St.Pölten.

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Diese bezirksstellen- und organisationsübergreifende Funktion soll bei allen rettungsdienstlichen Sonderlagen im Bezirk zum Einsatz kommen und dabei den Regelrettungsdienst und die Leitstelle unterstützen. Die dienststelleninternen Strukturen wie z.B. Dienstführer (DF) und Dienstaufsicht (DA) sind landesweit geregelt und davon völlig getrennt zu betrachten.

Ziel dieser Funktion ist die rasche Verfügbarkeit des BEL vor Ort, die durch eine definierte Ausrückordnung zusätzlich zu den Alarmierungen für den Dienstführer gewährleistet ist.
Das Projekt läuft vorerst als Probebetrieb bzw. Pilotversuch in einigen Regionen, bei dem vor allem versucht wird, durch entsprechende Dokumentation die angestellten Überlegungen im Einsatzbetrieb zu überprüfen und evaluieren bzw. entsprechend anzupassen.

Erreichbarkeit

Der BEL ist über Telefon, Pager und Handfunkgerät erreichbar. Der BEL wird im Einsatz mit „BezirksEinsatzLeiter xy“ (z.B. „BezirksEinsatzLeiter Amstetten“) gerufen.

EinsatzLeiterFahrzeug

Das Fahrzeug ist ein fixes Fahrzeug und steht dem BEL-RD im Rahmen des eingeteilten Dienst uneingeschränkt zur Verfügung.

Kommunikationsausstattung

  • 2x Tetra HFG mit AVL
  • iPad mit ESAPP-KFZ

Kennzeichnung

Der BEL ist im Einsatzfall mit dem Latz „EL-RK“ bzw. „EL-RD“ gekennzeichnet.

Ausrückzeit

Die Ausrückzeit ist mit einer Vorlaufzeit von 10 min. definiert. Der Einsatzleiter nimmt vor der Abfahrt oder während der Anfahrt zum Einsatzort mit dem ersteintreffenden Rettungsmittel Kontakt auf.

Fahrzeugmeldung

Das Fahrzeug wird im RPS und auf der Webansicht von 144 NNÖ verwaltet und dargestellt. Der Einsatzleiter im Dienst ist durch die Verwaltung im RPS automatisch auf das Fahrzeug zugeteilt. Natürlich kann er sich auch direkt in unseren Webservices auf das Fahrzeug buchen.

Statusgabe

Das Fahrzeug befindet sich in der Bereitschaftszeit grundsätzlich auf  „Frei Funk“, damit ist das Fahrzeug mittels HFG immer GPS verortet und es muss kein Standortwechsel durchgeführt werden. Im Einsatzfall ist die aktuelle Statusreihe zu senden (Hinfahrt, Berufungsort).

Alarmierung

Die Alarmierung des Einsatzleiters erfolgt durch die Leitstelle über die Standard-Alarmierungsmittel. Diese können von den einzelnen Mitarbeitern via Webansicht selbst verwaltet werden. Der diensthabende Einsatzleiter quittiert die Alarmierung mit Status 9 vom HFG oder Handy, und meldet sein Ausrücken via Status 2 und Funk an die Leitstelle.

Alarmierungsindikationen

  • Alle Einsätze bei Alarmierung Dienstführer lt. aktueller Festlegung
    • Einsätze mit einem NA-Mittel und mehr als 2 Rettungsmittel
    • Einsätze mit mehr als 3 Rettungsmitteln
    • gesicherter NFM, NFG
    • Mayday Procedures
  • Einsätze in Tunnelanlagen
  • Anforderungen durch den Regelrettungsdienst
  • Alarmierung bei Einschätzung durch den Disponenten bei Sonderlagen
  • Einsätze gemäß definierter Ausrückordnung

Eintreffen am Notfallort NFO

  • Kontaktaufnahme mit den eigenen Kräften
  • aktuelle Lagemeldung an die Leitstelle
  • Kontaktaufnahme mit den Einsatzleitern der beteiligten Einsatzkräfte

Aufgaben

  • Einsatzleiter Rettungsdienst ist Ansprechpartner für alle beteiligten Einsatzkräfte am Notfallort
  • Laufende Lagebeurteilung und Lagemeldung an die Leitstelle
  • Koordiniert die Einsatzkräfte des Rettungsdienstes
  • Nachalarmierung von Rettungsmitteln
  • Nachalarmierung von RKHE
  • Nachalarmierung von Sondereinsatzkräften
  • Einsatzdokumentation
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