COVID

COVID-19: Handlungsempfehlung häusliche Pflege

Allgemeine Empfehlungen häusliche Pflege

  • Lüften Sie alle Aufenthaltsräume regelmäßig.
  • Vermeiden Sie Berührungen wie z.B. Händeschütteln oder Umarmungen.
  • Halten Sie sich überwiegend in unterschiedlichen Räumen auf.
  • Nehmen Sie die Mahlzeiten getrennt von einander ein
  • Benutzen sie das Badezimmer nicht gleichzeitig.
  • Die Verwendung von handelsüblichen Haushaltsreinigern, Spülmittel und Waschmittel ist ausreichend, es sind keine speziellen Substanzen erforderlich.
  • Selbst bei den niedrigsten Temperaturen von Waschmaschinen (30°C) führt die Beigabe von Waschmittel zum verlässlichen „Absterben“ des neuartigen Coronarivirus.

Krankheitsfall / Mehrere Personen in einem Haushalt:

Sind eine oder mehrere Personen in einem Haushalt positiv auf COVID-19 getestet, gelten alle Personen im selben Haushalt als Hochrisikokontakt. Die Behörden werden für diese Personen besondere Maßnahmen vorgeben.

Sind eine oder mehrere Personen in einem Haushalt an Grippe erkrankt und besteht KEIN Verdacht auf eine COVID-19 Erkrankung sind die obenstehenden Empfehlungen dennoch sinnvoll.

Handlungsempfehlung für die häusliche Isolierung von COVID-19-Verdachtsfällen mit leichtem Krankheitsbild

Die soll Ihnen ein wenig als Richtschnur dienen, was genau zu beachten ist. Es ist völlig klar, dass diese Hinweise nicht einfach umzusetzen sind, nichts desto trotz ist es wichtig folgende Dinge zu beachten:

  • Die Unterbringung des Patienten sollte in separatem, gut belüftbarem Einzelzimmer erfolgen
  • Der Patient sollte sich nicht in gemeinschaftlich genutzten Räumen aufhalten. Falls unvermeidlich, für eine gute Durchlüftung dieser Räume sorgen (z.B. mit offenem Fenster).
  • Es sollte keine weitere Person im Zimmer des Patienten schlafen. Falls unvermeidlich, sollte der Patient in einem Einzelbett mit mindestens einem Meter Abstand zum nächsten Bett schlafen.
  • Die Anzahl pflegender Kontaktpersonen möglichst gering halten. Idealerweise übernimmt eine einzige Person die Pflege. Sie sollte in einem guten Gesundheitszustand, frei von chronischen Erkrankungen und nicht immungeschwächt sein.
  • Solange Krankheitssymptome und/oder Ansteckungsgefahr bestehen, sollte der Patient keine Besucher empfangen. Ab dem 10. Tag ab Symptombeginn ist ein Ansteckungsrisiko im Normalfall kaum mehr vorhanden.
  • Nach jeder Art von Kontakt mit dem Patienten oder seiner unmittelbaren Umgebung sowie beim Verlassen des Patientenzimmers: : sorgfältiges Waschen der Hände mit Seife.
  • Alle Familien- und Haushaltsmitglieder sollten generell besonders penibel auf eine einwandfreie Hygiene achten (Händewaschen nach jeder Verunreinigung, vor und nach der Essenzubereitung, nach Mahlzeiten, nach Toilettengang). Beim Einkaufen und anderen Erledigungen Handschuhe tragen und Türen/Türklinken möglichst mit dem Ellbogen öffnen. Baumwollhandschuhe täglich waschen/wechseln.
  • Nach dem Händewaschen Hände möglichst mit Papier- oder Einmalhandtüchern (z.B. Küchenrolle) abtrocknen.
  • Der Patient sollte bei Kontakt mit Pflegepersonen möglichst dauerhaft eine chirurgische Atemschutzmaske tragen, die Mund und Nase abdeckt. Falls die Maske nicht toleriert wird oder keine Maske verfügbar ist, Mund und Nase beim Husten oder Niesen mit Papiertüchern oder Taschentüchern bedecken (anschließend entsorgen).
  • Der Patient sollte ein ausschließlich von ihm genutztes Geschirr und Besteck benutzen, das regelmäßig gespült und nur von ihm selbst wiederverwendet wird.
  • Falls der Haushalt über zwei Toiletten verfügt, sollte eine davon ausschließlich der Patient_in zur Verfügung stehen.
  • Oberflächen im Patientenzimmer (z.B. Nachttisch, Bettgestell, Türgriff) regelmäßig reinigen – Bad und Toilette-Oberflächen mindestens einmal täglich.
  • Zum Reinigen von Oberflächen ein handelsübliches Reinigungsmittel anwenden.
  • Waschen Sie Kleidung, Bettwäsche und Handtücher des Patienten mit normalen Waschmitteln bei 30 – 90 °C. Verunreinigte Wäsche in einem Wäschebeutel sammeln und so wenig wie möglich berühren (am besten unter Verwendung von Einmalhandschuhen)
  • Achten Sie als Angehörige/Haushaltsmitglieder insbesondere auch darauf, dass Sie nicht mit kontaminierten Gebrauchsgegenständen aus der unmittelbaren Umgebung des Patienten in Berührung kommen (z.B. Zahnbürste, Handtuch etc.). Versuchen Sie während Kontaktphasen auch eine flüchtige Berührung ihres eigenen Gesichts (Augen, Nase) mit den Fingern zu vermeiden.

Bei neu auftretenden Symptomen rufen Sie jederzeit 1450 (ohne Vorwahl)


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