Nutzungsbedingungen Onlineservices

Wozu dienen die Online-Webansichten für Rettungswachen?

Mit den Online-Webansichten steht den Dienststellen ein tolles Online-Werkzeug zur Verfügung, das dazu beiträgt, den Dienstbetrieb einfacher zu gestalten und den nötigen Administrations- und Kommunikationsaufwand komfortabel und gering zu halten. Die Vollversion der Webansichten dient grundsätzlich

  • zur Krankentransportvorplanung, damit die Anzahl der im Dienst befindlichen nötigen Fahrzeuge auf die Anzahl der vorgeplanten Transport abgestimmt werden kann.
  • zur Abfrage der beendeten Transporte, aber auch aller vorgemerkten Events sowie der Daueraufträge
  • zur Abfrage der beendeten KIT- und FR-Einsätze
  • für die Fahrzeugan-/-abmeldung und damit verbunden auch zur Einbuchung des diensthabenden Personals (für die Alarmausweitung auf die persönlichen Erreichbarkeiten)
  • zur Kontrolle und Administration der Rufhilfedaten
  • zur Kontrolle und Administration der Mitarbeiterdaten des Einsatzpersonals (bei ASB und JUH)

Sowohl die Vollversion, als auch die Lightversion oder LOGIN-Version bieten eine tabellarische und auch grafische Übersicht über die aktuelle Fahrzeugsituation und das aktuelle Geschehen in den verschiedenen Regionen und Rettungsbezirken.

Wer hat Zugang zur Lightversion der Online-Webansichten?

Dies ist von jedem Internetzugang aus möglich. In der Light-Version sind keinerlei Detaildaten sichtbar, lediglich eine grobe Übersicht über die Fahrzeugbewegungen ist verfügbar. Auch ist in der Grafikansicht nicht immer die aktuelle Fahrzeugposition, sondern eventuell jene beim letzten Statuswechsel sichtbar.

Was sieht man auf Dienststellen ohne sich einloggen zu müssen?

22f27297416150An Dienststellengebäuden mit fixer IP-Adresse können die Details der aktuell laufenden Events der jeweiligen Bezirksstelle/Gruppe angesehen werden. Auch die Fahrzeugan-/abmeldung ist ohne Anmeldung verfügbar. Man hat eigentlich alles, was man rasch und sofort zum Dienstmachen vor allem zum Ausrücken braucht …
Die Dienststellenleitungen haben sicher zu stellen, dass die PCs mit Webansicht-Zugang AUSSCHLIESSLICH von autorisierten Personen benutzt werden können. Privatgeräte die am Sitz der Dienststelle benutzt werden, erhalten keinen Zugang, dies ist von der jeweiligen Dienststellenleitung sicherzustellen (Gastnetz, etc…).

Was sieht man nach dem Einloggen an Dienststellencomputern (LOGIN-Version)?

c0d8ec48416278An Dienststellengebäuden können sie nach dem Anmelden neben den eigenen Events auch immer jene benachbarter RK-Bezirksstellen, JUH- und ASBö-Gruppen in der Vollversion sehen. RK-Ortsstellen sehen nur die eigene Bezirksstelle in der Vollversion.

In der LOGIN-Version können die eigenen Alarmerreichbarkeiten administriert werden und es sind alle für den täglichen Dienstbetrieb nötigen Menüpunkte zur Administration der Ressourcen, alle Transportvormerke und die gefahrenen Transporte der letzten beiden Tage sichtbar. Auch einige Zusatzfunktionen wie einfache Anmeldung von Krankentransporten sind möglich bzw. abrufbar.

Was sieht man nach dem Einloggen in der VOLL-Version (für Berechtigte) an Dienststellencomputern?

39ae2ed1418798Zusätzlich zu den Basisfunktionen nach dem Einloggen an Dienststellencomputer sind in der VOLL-Version auch alle weiteren Menüpunkte zur Administration der Ressourcen und des Personals, alle Transportvormerke, Daueraufträge und die gefahrenen Transporte der letzten sechs Monate, die beendeten KI- und FR-Einsätze, die Rufhilfedaten und die Ambulanzdienst- und Transportanmeldung sichtbar.

Berechtigte hierfür sind unter anderem:

  • User mit Zugang zur Vollversion auch von ausserhalb von Dienststellengebäuden
  • Hauptberufliches Personal
  • Notärzte mit Berechtigung für www.notarztdoku.at
  • Funktionäre des Landesverbandes, der Bezirksstelle und die Geschäftsführungen
  • Mitglieder des Bezirkskommandos, der HE1 oder des Bereichs- und Landeskommandos.

Wer hat Zugang zur Vollversion der Online-Webansichten?

Ein Vollzugriff wird von uns auf Ersuchen der jeweiligen Dienststellenleitung vergeben. Damit ist der Vollzugriff auf die Webansichten mit persönlicher erteilter Berechtigung von überall (also auch von Zuhause oder in der Arbeit) und natürlich auch von Dienststellengebäuden mit fixer IP-Adresse aus möglich. Eine Identifizierung mittels Handynummer (TOKEN-System) ist aber in jedem Fall nötig.

Wer kann sich im Dienststellengebäude anmelden?

Alle MitarbeiterInnen die bei uns im Einsatzleitsystem bekannt sind, können sich von mittels IP-Adresse identifizierten Computern in Dienststellengebäuden anmelden. Es müssen dafür vorab keinerlei Berechtigungen angefordert werden, sondern JEDER Mitarbeiter kann sich an der Dienststelle mit seiner Handynummer einloggen und sieht damit auch die LOGIN-Version.
Die Identifizierung mittels Handynummer (TOKEN-System) ist aus Sicherheitsgründen in jedem Fall nötig, vor allem um die Datensicherheit zu gewährleisten und Missbrauch zu verhindern. Alle Vorgänge werden protokolliert.

Was können persönliche LOGIN-Zugänge?

Persönliche LOGIN-Zugänge funktionieren von überall aus, sobald eine HTTPS-Internetverbindung möglich ist bzw. besteht.

Bei persönlichen LOGIN-Zugängen sieht man die Detaildaten der eigenen Bezirksstelle bzw. Gruppe, nicht aber die der Nachbardienststellen.  Gedacht sind diese LOGIN-Zugänge ausschließlich für Verantwortliche der Dienststellen, die unmittelbar mit der Vorplanung von Ressourcen befasst sind.

Beantragt werden können LOGIN-Zugänge ganz einfach via Email von der jeweiligen Dienststellenleitung beim lokal zuständigen Leitstellenleiter wobei wir NAME, DIENSTNUMMER und EMAILADRESSE benötigen.

Die Weitergabe persönlicher Nutzungsdaten an dritte Personen ist jedenfalls strengstens untersagt und führt zum dauerhaften Entzug der Berechtigung. Es liegt in der Verantwortung der jeweiligen Dienststelle nicht mehr berechtigte Personen SOFORT zwecks Sperre des LOGIN-Zugangs zu melden. Es ist durch den autorisierten Benutzer STRIKT darauf zu achten, dass keine „Dritten“ (auch nur zufälligen) Einblick in die Daten erhalten.

Wie kann ich mich mit meinem persönlichen LOGIN-Zugang einloggen?

Bei Zugängen via Handynummer/TOKEN;
Zum Einsteigen gibt man im Feld Benutzername/Handynummer einfach die persönliche Handynummer ein (zB. 06641234567) ohne Passwort. Man erhält dann umgehend eine SMS mit einem TOKEN, mit dem man sich ins System einloggen kann. Verwendet werden jene Handynummern, die bei uns im System ohnehin gespeichert sind. Beim ersten LOGIN mit TOKEN wird man außerdem aufgefordert, eine gültige Emailadresse einzugeben.

Bei Zugängen mit Benutzername/Passwort:
Benutzername und Passwort einfach in die entsprechenden Felder eingeben. Das Passwort für die LOGIN-Zugänge ist eigenverantwortlich regelmäßig / mehrmals pro Jahr zu wechseln. Es sind sichere Passwörter zu verwenden.

Was ist streng verboten, welche Regeln sind zu beachten?

Streng verboten ist die unautorisierte Weitergabe oder das Abspeichern, Ausspielen oder Ausdrucken sämtlicher ersichtlicher Daten (ausgenommen definierte Druckfunktionalitäten), egal über welche Art des Zugang man diese erhalten hat. Auch nicht gestattet ist das Erstellen so genannter Screenshots (Bildschirmkopie oder Bildschirmfotografie) bzw. das Abspeichern des aktuellen Bildschirminhaltes egal welchen Inhaltes oder welcher Version (Lightansicht, Vollansicht, etc), das Abfotografieren und sowie das Posten in sozialen Netzwerken und dergleichen. Ein Zuwiderhandeln führt zur sofortigen Sperre aller Zugänge des jeweiligen Users bzw. der betroffenen Dienststelle. Jeder Missbrauch wird zur Anzeige gebracht.

Es ist untersagt, die Webseite oder Teile davon in andere Webseiten oder Infosysteme einzubinden oder weiterzuverarbeiten. Ein reiner Link auf unsere Gesamtseite http://www.144.at ist gestattet.

Vor allem ist aber die Weitergabe der persönlichen LOGIN-Zugangsdaten untersagt und führt zum sofortigen dauerhaften Entzug der Zugangsberechtigung. Die LOGIN-Zugangsdaten sind personalisiert und nur für die jeweilige Person autorisiert. Widerrechtlicher Zugriff auf ein Computersystem (§118a StGB) wird in Österreich mit einer Freiheitsstrafe von bis zu sechs Monaten bestraft.
Keinesfalls dürfen Patienten oder Kunden anderer Dienststellen oder Organisationen in irgend einer Art und Weise kontaktiert oder sogar „abgeworben“ werden.

Die dargestellten Informationen sind der aktuelle momentane LIVE-Status der Daten direkt aus den Einsatzleitsystemen. Falsche oder fehlerhafte, bzw. nicht mehr aktuelle Informationen (z.B. zum Einsatz- oder Zielort, zum Patienten, …) werden im Einsatzleitsystem korrigiert und entsprechend dem aktuellen (korrigierten) Stand dargestellt. Alle eventuell erfolgten Änderungen sind im ELS-Protokoll dokumentiert und nachvollziehbar. Statuszeiten werden nur ausgewiesen, wenn sie vom Fahrzeug mittels TETRA, ESAPP oder Telefon-IVR eingemeldet worden sind.

Notruf NÖ behält sich vor Personen oder Ressourcen oder Einheiten oder Organisationen von der Nutzung von ESAPP oder der Webservices oder anderer Onlinedienste jederzeit auch ohne Angabe von Gründen auszuschliessen bzw. den Zugang zu beschränken oder sperren.

Was ist die Grossansicht für Rettungswachen?

Die Grossansicht dient für Infoscreens oder Wandbildschirme und zeigt welcherweise unterschiedliche Infoseiten. Man kann sie einfach aufrufen und muss sich dafür auch nicht einloggen. Freigeschaltet ist sie für alle Dienststellengebäude. Es ist durch die jeweilige Dienststellenleitung STRIKT darauf zu achten, dass keine „Dritten“ (auch nur zufälligen) Einblick in die Daten erhalten.

Mittlerweile gibt es mit dem Crew-Briefing-Screen hierfür aber eine stark verbesserte Möglichkeit für Infoscreens und Wandbildschirme.

Gibt es Spezialansichten?

Zusätzlich gibt es spezielle Ansichten (ohne Personalinformationen und dergleichen) für die Feuerwehr-Landeswarnzentrale und die Landesleitzentrale der Polizei für jene Einsätze, bei denen eben die Polizei oder die Feuerwehr mitalarmiert wurden.

Unsere benachbarten Leitstellen im Burgenland, der Steiermark, Oberösterreich und Wien haben spezielle Zugänge zur Einsatzübernahme und zur automatischen Alarmierung, genauso wie der Flughafen Wien oder die Flugpolizei. Auch der Radiosender Ö3 hat eine spezielle Übersicht über Unfälle im hochwertigen Straßensystem.

Wozu dient die Rufhilfe-Funktion der Vollversion der Online-Webansichten?

Von Dienststellenzugängen (sichtbar für Hauptberufliche und Bezirksstellenfunktionäre) und von dafür berechtigten LOGIN-Zugängen kann man auch die aktuellen RUFHILFE-Daten der jeweiligen Bezirksstelle einsehen. Aktualisiert werden die Daten stündlich automatisch aus unseren Rufhilfe-Serversystemen. Änderungen melden sie uns bitte ausschließlich über die Onlineformulare unserer Rufhilfe-Webansichten. Die hier publizierten Gerätedaten stellen die aktuell aktivierten Rufhilfegeräte dar und dienen daher auch als Verrechnungsbasis, der Verrechnungsstichtag ist immer der Monatserste.

Wozu dient die Pagernetz- und die TETRA-Funktion der Vollversion der Online-Webansichten?

Über diese Administrationsseiten können online die Bestellung, Deaktivierung, Reparatur oder Umprogrammierung von Pagern und TETRA-Geräten ganz einfach veranlasst werden.

Zugriff haben all jene die von der eigenen Dienststellenleitung explizit dazu berechtigt wurden und natürlich alle Hauptberuflichen und die Bezirksstellenfunktionäre.

Wozu dient die Bezirkskommando-Ansicht?

Für Mitglieder der Bezirkskommanden gibt es eine spezielle Version der LOGIN-Vollversion, in der sämtliche Fahrzeugbewegungen und geplante Transporte des eigenen politischen Bezirkes sichtbar sind. Auch die Zuordnungen der „HE1“, der First Responder und der KIT-Teams sind hier abrufbar. Der Zugang zu diesem Bereich wird von den Einsatzorganisationen selbst verwaltet (beim RK über das jeweilige Bezirkskommando, beim ASB durch den LV)

Gibt es auch einen automatischen Datenexport zu den Dienststellen?

Jeder beendete Event wird sofort automatisch zu den jeweiligen Verrechnungssystemen exportiert und steht damit sofort und unmittelbar zur Abrechnung und Weiterverarbeitung zur Verfügung.
Zusätzlich werden täglich um 3 Uhr früh die Events der letzten sieben Tage in Form einer Excel-Tabelle zur Verfügung gestellt. Die Dienststellen bzw. Berechtigte der Dienststellen erhalten dafür eine Email mit eine Link. Die Daten können mit Hilfe des Links aus Dienststellengebäuden (mit bekannter IP-Adresse) abgerufen werden und nur von dort aus. Aus Sicherheitsgründen wird jeder Download ausserdem protokolliert, nach 30 Tagen verliert dieser Link seine Gültigkeit.

Soll ich missbräuchliche Verwendung melden?

Jeglichen Missbrauch oder Verdacht auf Missbrauch von Webansichten oder Inhalten sofort via Mail an  info@144.at oder via Telefon an 0800-144100 zu melden. DANKE!

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