In Memoriam ….

In der kurzen Geschichte von NOTRUF NÖ seit unserer Gründung 2003 verloren wir zwei Kollegen durch tragische Unfälle und zwei weitere durch schreckliche Krankheiten. Genau durch jene Situationen, bei denen wir normalerweise gewohnt sind zu helfen, kühl zu reagieren, einen klaren Kopf zu bewahren und dem oder den Verunfallten und Erkrankten am gezieltesten die schnellste Hilfe zukommen zu lassen.

Es waren Verkehrsunfälle und Krankheiten die unsere Kollegen und Freunde aus unserer, aber vor allem aus der Mitte ihrer Liebsten rissen. Aber auch ein Rettungsdienstkollege, der im Zuge eines Amoklaufes getötet wurde, darf nicht vergessen werden! Auf dieser Seite möchten wir ihnen ein Andenken bewahren.

Denn Hoffnung ist die Weitergabe des Feuers, nicht die Anbetung der Asche.


hafnerBarbara Hafner

* 9. Oktober 1982   + 19. Dezember 2003

Barbara war ab 1. Juli 2003 für die Leitstelle und schon länger als Sanitäterin beim Roten Kreuz tätig. Sie half unzähligen Menschen in ihrem Beruf und in ihrer Freizeit, durch ihre aufgeschlossene Art und ihr fröhliches Wesen war sie bei allen Kollegen beliebt. Ihre Kompetenz und ihr persönlicher Einsatz machten sie zu einer wichtigen Mitarbeiterin sowohl in der Rettungsleitstelle, als auch im Fahrdienst.

Sie ist am Weg zum Dienst in der Nähe der Ortschaft Karnabrunn verunfallt. Intensiv versuchten Ihre Kollegen, dann das KH-Team um ihr junges Leben zu kämpfen, doch der Kampf ging eine Woche nach dem Unfall verloren. Barbara wurde nur 21 Jahre alt.


fuhsManfred Fuhs

* 19. September 1980  + 18. April 2007

Manfred war seit 1. November 2003 bei uns beschäftigt, zuerst am Standort Amstetten, nach der Zusammenlegung zuletzt in der Betriebsstätte St. Pölten und dort hauptsächlich als Disponent des Bereiches AM-ME-SB-WY tätig. Neben seiner hauptberuflichen Arbeit in der Leitstelle war er auch in seiner Freizeit für Menschen in Not unterwegs. Seine Mitgliedschaft und Führungsfunktion beim Roten Kreuz in Texing war immer mehr als nur eine Freizeitbeschäftigung für ihn.

Manfred ist am Nachmittag auf dem Weg zum Dienst schwer verunfallt und noch vor Ort seinen Verletzungen erlegen. Er wurde 26 Jahre alt.


lechner.jpgGerhard Lechner

* 25. August 1967   + 30. März 2010

Gerhard war praktisch von der Gründung unserer Firma an in der Leitstelle tätig, zuerst noch in Korneuburg später in Tulln. Trotz immer öfter auftretenden Beschwerden durch seine Erkrankunghat er sich voll für seine Aufgabe eingesetzt und war mit Leib und Seele auch freiwillig im Rettungswesen tätig

Nie hat er sich über sein Schicksal beklagt, nie hat er mit seiner Erkrankung und den Folgen gehadert …. „Lechi, wir werden dich nie vergessen“


hauswirth.jpgMartin Hauswirth

* 1. Dezember 1956    + 31. Oktober 2016

Martin Hauswirth (oder „Wirtshaus“ wie ihn viele von uns nannten)  war Mitarbeiter der ersten Stunde. Als langjähriger Disponent der Rotkreuz-Landesleitstelle Mödling noch vor Gründung unserer Firma und unzähligen weiteren Aufgaben in über 40 Jahren beim Roten Kreuz Brunn/Geb., wechselte er bei der Übernahme der Leitstellen direkt zu uns. Er begann bereits 2003 am Standort Wr. Neudorf, übersiedelte mit nach Baden und nun auch in unseren Standort Mödling. Ein echtes Urgestein.

Nach langer schwerer Krankheit, welche ihn aber nicht abhielt auch weiterhin seinen Dienst zu versehen, beendete er nun seine letzte Schicht. Mit seinem Tod verlieren wir jemandem, der aufgrund seiner menschlichen Größe und erfrischenden Art auch in sehr anstrengenden Zeiten immer für ein Lächeln gesorgt hat, vieles davon nicht jugendfrei …

Wir werden sein herzliches und fröhliches Wesen sehr vermissen. Danke Martin!


dorfwirth.jpgHans Dorfwirth

* 26. Jänner 1943.  + 17. September 2013
(Rotes Kreuz Nö, Bergrettung Nö)

Hans Dorfwirth war Sanitäter und Bergretter mit Leib und Seele. Er war untrennbar mit der Ortsstelle Annaberg verbunden. Eine Alarmierung des Rettungswagens in Annaberg bedeutete für uns, Kontakt mit Hans Dorfwirth zu haben. Wir durften ihn aber auch persönlich kennenlernen, unter anderem als er eine Kollegin versorgen und abtransportieren musste, die sich bei unserem traditionellen Schitag am Annaberg verletzte.

Im täglichen Dienstbetrieb war der Kontakt mit Hans immer ausgezeichnet, DANKE, dass wir mit Dir zusammenarbeiten durften.

Hans Dorfwirth wurde beim Amoklauf in Annaberg feige erschossen, als er einem schwer verwundeten Polizisten helfen wollte. Wir werden Dir ein ewiges Andenken bewahren.

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