Testung

Niederösterreich testet: Schulung Station 2

Es ist sowohl ein Nasen- als auch ein Rachenabstrich zulässig, der Nasenabstrich aber nach Möglichkeit zu bevorzugen.

Das Rote Kreuz hat angeboten, die Nasen-Rachen-Abstrichnehmer dezentral an den Bezirksstellen zu schulen. Kontaktieren Sie bei Bedarf bitte diesbezüglich das Rot-Kreuz-Bezirkskommando, die Erreichbarkeiten wurden den Gemeinden von uns via Email übersendet.

Es gibt zwei unterschiedliche Hersteller der Antigen-Schnelltests, nämlich Siemens und Roche, deren Produkte zum Einsatz kommen.

Schulungsinstruktion des Herstellers Siemens:


Schulungsinstruktionen des Herstellers Roche:


Stellungnahme zur Durchführung des Abstriches im Rahmen der Flächentestung in  Niederösterreich:

Gemäß WHO Empfehlung stellen Nasopharynx-Abstriche („Nasenabstriche“) den Standard der Probenentnahme für den Nachweis von SARS-CoV-2 aus dem oberen Respirationstrakt dar. Im Vergleich zu diesen Abstrichen ist die Entnahme von Rachenabstrichen für die meisten Patienten leichter tolerierbar, bei vergleichbarer diagnostischer Sensitivität.

Unter Berücksichtigung dieser Empfehlungen und in Kenntnis der Hinweise der Packungsbeilage des Roche SARS CoV-2 Rapid Antigen Tests haben wir uns für Niederösterreich bewusst entschieden, auf Wunsch einen Rachenabstrich anzubieten.

Gerade bei Personen die aufgrund von anatomischen Variationen, Operationen oder Störungen der Blutgerinnung Bedenken zum Nasenabstrich haben, kann mit dem Rachenabstrich dennoch ein erprobtes und sicheres Verfahren zur Probengewinnung durchgeführt werden. Alternativ könnten diese Personen sonst nicht an der Testung teilnehmen oder hätten ein erhöhtes Risiko für unerwünschte Nebenwirkungen des Nasenabstriches (wie z.B. Nasenbluten).

Ein Rachenabstrich kann in diesem Setting und mit diesen Testprodukten jedenfalls sicher und mit vergleichbarer Aussagekraft durchgeführt werden.

Handschuhdesinfektion zwischen den Abstrichnahmen:

Bei Massentests erfolgt zwischen den Abnahmen eine kurze Desinfektion der Handschuhe mit Händedesinfektionsmittel. Bei korrekter Arbeitsweise kommt es ja zu keinem direktem Kontakt zwischen Handschuh und Testperson. Nach etwa 30 Minuten, bei Arbeitspausen, sichtbarer Kontamination oder Perforation müssen die Handschuhe aber gewechselt werden.