Historie

2020

Mai: Das Pilotprojekt ACN – Acute Community Nursing im Bezirk Bruck/Leitha geht in Betrieb. Diplomierte Krankenpflegepersonen mit der höchsten Ausbildung im Rettungsdienst sollen sowohl die Lücke der häuslichen Pflege schließen und auch dadurch nicht notwendige Transporte in ein Klinikum vermeiden, sondern auch den Rettungsdienst unterstützen. Acht neue, in beiden Berufsfeldern erfahrene Mitarbeiter, welche intern noch intensiv aus- und fortgebildet werden, übernehmen diese Verantwortung in diesem für Österreich einzigartigen Vorstoß in der präklinischen Versorgung

März: Die Coronakrise hat uns fest im Griff. Schnelles reagieren und agieren auf bestehende kommende Anforderung macht sich bezahlt. Wir können den Hilfesuchenden und unseren Partner optimale Unterstützung bieten. Erstmalig in unserer Geschichte führten wir einen vollständigen Lockdown unserer Standorte durch und führten ein Clustering unserer Dienstmannschaften ein. Neben dem breitflächigen Ausbaus unserer Homeoffice Offensive, der kurzfristigen Anstellung von knapp 50 COVID-CCA’s aus unterschiedlichen Hochschulen, bis hin zur Implementierung einer Kinderbetreuung für unsere Mitarbeiter_innen, wurden auch unsere Webservices für Rettungsorganisationen, Behörden, Systempartner usw. massiv ausgebaut. Damit leisteten wir unseren Beitrag zur Bewältigung in der ersten Phase der Pandemie 

Februar: Die seit Jahren bestehende gute direkte Zusammenarbeit sowohl mit den Flugeinsatzstellen als auch mit den Hubschrauber Crews des BM.I wurde evaluiert und auf den aktuellen Stand gebracht. Es konnten für die Zukunft noch einfachere und effizientere Wege der Kooperation definiert werden. In neuem Design, mit den gewohnten Funktionalitäten aber noch performanter und damit schneller steht unsere verbesserte Administrationsplattform für die Einsatzverrechnung LeoOffice in der Version 2.0 ab sofort zur Verfügung.

Jänner: Die neue Version der ESAPP KFZ geht on air. Neben der Statusgabe ist ist auch neu, dass eine Rücktransportfunktion integriert ist. Im Einsatzleitsystem wird dabei automatisch ein neuer Heimtransport-Event generiert. Die Karten der Webansichten der unterschiedlichen Ansichten werden auf ein neues Standard-Kartensystem, auf OpenStreetMaps, umgestellt. Grund sind die bei Google immer höher werdenden Kosten. Der Crewbriefingscreen zeigt nun wieder die aktuellen Fahrzeugpositionen an, die Kartenproblematik wurde auch hier gelöst.


2019

Dezember: Unter der Federführung von Notruf NÖ erfolgt die Pilotierung der Zusammenführung der Berufsbilder des gehobenen Dienstes für Gesundheits- und Krankenpflege und des Notfallsanitäters in Form der Acute Community Nurse (ACN).

November: Der Standort Sankt Pölten wird nach erfolgtem Um- und Ausbau feierlich in Betrieb genommen. Wir haben nun auf vier Geschossen eine tolle moderne „Heimatbasis“ für Leitstelle, Verwaltung, Backoffice, Technik, Training und all unsere Aufgabengebiete wie 144, 141, 1450Akutteam, Pagernetz, usw.

November: Seit 4. November bearbeiten unsere Emergency Communications Nurses (ECNs) auch die telefonischen Gesundheitsberatungen via 1450 aus dem Bundesland Kärnten.

Oktober: Die Notruf App funktioniert ab sofort nicht nur in ganz Ö, CZ und den alpinen Regionen der Slowakei, sondern ab sofort auch in Ungarn. Natürlich funktioniert die ungarische App auch in Österreich. Die Leitstelle der Berufsrettung Wien und die Leitstelle Tirol sind nun Partner und erhalten ihre Notfallmeldungen und Anrufe direkt.

September: Lisa Widek erhielt in Berlin die Auszeichnung zum Dispatcher of the Year für ihre außergewöhnliche Leistung in der Notrufbearbeitung..

August: Notruf NÖ ist ab sofort auch Teilnehmer bei DoRIS. Das Donau River Information Service bietet im Notfall eine exakte Position eines Schiffes mit Transponder auf der Donau. Dies ist bei Notfällen auf Schiffen eine immense Verbesserung für eine anlaufende Rettungskette.

Juni: Seit 1. Juni wird auch am Notruf bei vermuteten Schlaganfällen der APSS „Austrian Prehospital Stroke Scale“ verwendet, um frühzeitig eine optimale Disposition und Hospitalisierungsplanung bei diesen zeitkritischen Erkrankungen zu erreichen. Diese genauere Methode ersetzt den bisher verwendeten FAST-Test.

Mai: Im Auftrag des Burgenlandes wickelt Notruf NÖ nunmehr auch die telefonische Gesundheitsberatung 1450 für das gesamte Burgenland ab. Eine enge Vernetzung mit der LSZ Burgenland ist dabei die Voraussetzung für eine gute Zusammenarbeit über Landesgrenzen hinweg.

April: Am 10. April 2019 erhielt Notruf NÖ in Dubrovnik (Kroatien) im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung den „112 Award“ für einer aussergewöhnliche Rettungsaktion verliehen.

April: Die junge Sparte der telefonische Gesundheitsberatung 1450 wurde Ende April aufgrund des ständig hohen Qualitäts- und Servicelevel die Auszeichnung zum ACE – Accredited Center of Excellence durch die Internationale Akademie für Notrufbearbeitung in Washinton D.C. ausgezeichnet.

April: Zwei Jahre nach Inbetriebnahme ist die telefonische Gesundheitsberatung 1450 ein nicht mehr wegzudenkender Bestandteil der Gesundheitsversorgung in NÖ. Daher wurden weitere „Emergency Communications Nurses“ ausgebildet.

März: 144 Notruf NÖ wurde am 19. März 2019 als erste Notrufleitstelle überhaupt in der Erfüllung der ISO 18295 zertifiziert.

März: Die European Emergency Number Association rezertifiziert Notruf NÖ nach intensiven Audits zum zweiten Mal in Folge mit dem „EENA Certificate of Quality Standard“

Jänner: LeoDok geht in Vollbetrieb, der Akutversorgungsnachweis startet und es gibt neue Webansichten für Krankenhäuser. Die gesamte Dokumentation inklusive der „Bettensuche“ erfolgt damit online.

Jänner: Der Nachtbetrieb von Christophorus 2 wird vom Pilot- in den Regelbetrieb übergeführt und damit zur dauerhaften Einrichtung. Sehr bewährt haben sich die dafür extra von Notruf NÖ entwickelten Tools wie z.B. die Crew Briefing Screens.


2018

Dezember: Bei der Veranstaltung „Gemeinsam vernetzen tut gut!“ auf Schloss Grafenegg wurden wir mit der Urkunde auf dem Weg zum gesunden Betrieb ausgezeichnet.

November: LeoDok für Sanitäter geht schrittweise in Betrieb. Zunächst im Industrieviertel im Rahmen eines RK-Pilotbetriebes und bei ausgewählten ASBÖ-Dienststellen.

September: Notruf NÖ reakkreditiert zum vierten mal in Folge zum Accredited Center of Excellence

September: Am 11. September 2018 erhielt Michael Strobl in Den Haag (NL) die Auszeichnung zum Dispatcher of the Year für seine Geburtsanleitung und tolle  Unterstützung eines Rettungsteams.

August: Die Betriebsstätte Zwettl geht an einem neuen eigenen Standort in Betrieb

Juli: Nach einer unspektakulären Übersiedlung ist unser neuer Standort in Mödling online

Juni: Mit Ende des Monats ging der Vollbetrieb von Paperless Event in ganz NÖ los. Gleichzeitig wird die Dokumentationsplattform LeoDok zur finalen Phase vorbereitet.

April: Die neue Notruf-APP für Smartphones ist da

März: Der Einbau von eCall in alle neuen Modelle von Pkw und leichten Nutzfahrzeugen ist EU-weit verpflichtend.

Februar: Die telefonische Gesundheitsberatung 1450 wächst weiter und wird immer mehr ein zentraler Bestandteil der Gesundheitsversorgung in NÖ. Daher wurden sieben weitere „Emergency Communications Nurses“ ausgebildet um die Beratungen und Dringlichkeitseinschätzungen rund um die Uhr zu gewährleisten.

Jänner: Ein grenzüberschreitender Rettungsvertrag wird auch mit Vysočina abgeschlossen.


2017

Dezember: Das Pilotprojekt „First Responder Polizei – Defis für die Polizei“ startet im Bezirk Gänserndorf

Oktober: Die Testphase unseres Projektes Paperless Event beginnt in Tulln

August: Die neue APP von www.notarztdoku.at wird freigegeben und ausgerollt.

Juli: Die landesweite NEF-Umstellung ist abgeschlossen, in NÖ gibt es fortan im Notarztdienst nur mehr NEFs.

Juni: Unsere zahlreichen Homepages und Infoseiten werden neu gestaltet und gehen online

Mai: Ein EENA-Projekt mit waze „Aktuelle Verkehrsinformationen für die Disposition und die Einsatzteams“ startet

April1450, Ihre telefonische Gesundheitsberatung nimmt den Betrieb auf

April: Im Rahmen einer Vereinbarung mit der NÖ-Gebeiutskrankenkasse übernimmt Notruf Niederösterreich nunmehr auch die komplette Abwicklung und Organisation der 141-Wochenendnachtdienste.

März: AML (Advanced Mobile Location) für Android geht in Betrieb, eine Funktion zur Standort-Bestimmung bei Notrufen.

Februar: Die ersten MitarbeiterInnen der neuen Gesundheitsberatung 1450 werden ausgebildet und das System probeweise in Betrieb genommen

Jänner: Das neu ausgeschriebene Notarztwesen stellt sicher, dass alle Stützpunkte weiterbetrieben werden

Jänner: Der ÖAMTC startet erstmalig österreichweit mit NAH-Primärnachteinsätzen von Krems/Gneixendorf aus

Jänner: Das AKUTteam NÖ wird von Notruf NÖ übernommen und in die Firma eingegliedert.


2016

September/Dezember: Die Kooperationsverträge mit Südböhmen und Südmähren treten in Kraft.

August: Die BikerSOS App geht mit seiner Leitstellenanbindung durch Notruf NÖ in Betrieb

Juni: ESAPP ersetzt praktisch vollständig bisherige SMS-Alarmierung. Es werden keine SMS mehr für die Alarmierung verwendet, da sie nicht entsprechend verschlüsselbar sind und damit nicht den ab 1.Juli 2016 gültigen gesetzlichen Vorschriften entsprechen.

April: Die Verschlüsselung des Pagernetzes wird in Betrieb genommen. Ab sofort werden alle Pagerrufe verschlüsselt ausgesandt.

Februar: Aufgrund der auslaufenden Verträge über das bodengebundene Notarztwesen muss das Land NÖ die rettungsdienstliche Versorgung durch Notärzte neu ausschreiben. Die Ausschreibung startet im März.

Jänner: Der Staatsvertrag über den grenzüberschreitenden Rettungsdienst zwischen Österreich und Tschechien wird in Brünnunterschrieben. Die Ausarbeitung dieses bilateralen Abkommens und der nun folgenden Kooperationsverträgen zwischen den Regionen Südböhmen, Südmähren und Visocina mit Niederösterreich wurde unter der fachlichen Führung von Notruf NÖ erarbeitet.


2015

Dezember: Das lang erwartete Update der ESAPP für iOS wird veröffentlicht. In Hinblick auf die Änderung (Verschlüsselung von Gesundheitsdaten ab 1.7.2016) in der Alarmierung bedingt durch das Gesundheitstelematikgesetz wird neben dem Pagernetz die ESAPP noch wichtiger werden.

November: Der neue Standort Korneuburg geht in Betrieb. Die Übersiedlung der Betriebsstätte Tulln und die Inbetriebnahme konnte problemlos umgesetzt werden

September: Um Rettungseinsätze, vor allem der Flugrettung, noch besser unterstützen zu können, wird das Wetter Cockpit und die Unwetterwarnungen des Wetterdienstleisters UBIMET eingesetzt und in erster Phase dem Disponenten schon bei der Alarmierung eine detaillierte Wetterinformation und – prognose des Einsatzortes zur Verfügung zu stellen.

Juli: Auch die Flüchtlingsproblematik hat Auswirkungen auf Notruf NÖ. Für die Alarmierung bei Aufgriffen und Unterstützungsansuchen der Exekutive werden neue Abläufe implementiert und Auswertungsmöglichkeiten der Einsatzstatistiken in die Webansichten implementiert.

Juni: Die internationale Übung in Tschechien „SANITKA2015“ findet als Zeichen der grenzüberschreitenden Hilfe statt. Die Ausarbeitung eines Staatsvertrages und der dazugehörigen Kooperationsverträge zwischen CZ und Österreich ist Aufgabe von 144 Notruf NÖ.

April: Notruf NÖ erhielt nach intensiven Audits das “ EENA-Certificate of Quality Standard „. Damit ist Notruf NÖ weltweit das einzige Center, das beide hochwertigen Akkreditierungen innehat.

März: Das größte Update seit der Gründung aller technischen Systeme (ELS, Telefonie, Webserver, ..) ging erfolgreich über die Bühne.

Jänner: Die vom Land NÖ geforderte Umstellung des gesamten NÖ Notarztsystems auf NEF beginnt


2014

Dezember: Die Rettungshundearbeit in NÖ wird neu aufgestellt. Unter der Ägide von Notruf NÖ wurden Mindeststandards definiert und eine Einsatzleiterausbildung entwickelt

November: Die Flughafenfeuerwehr kooperiert nun eng mit 144 Notruf NÖ. Die Alarmierung des betriebsinternen Rettungsdienstes läuft über einen „ abgesetzen“ Arbeitsplatzes der NÖ Rettungsleitstelle. Damit verbessert sich auch die Zusammenarbeit mit dem Regelrettungsdienst.

Oktober: Im Rahmen der Gesundheitsreform wird 144 Notruf NÖ beauftragt das Projekt TEWEB als Pilot umzusetzen. Ein erster Schritt in Richtung umfassender Gesundheitskommunikation.

September: Manfred Müllner erhält beim europäischen Leitstellenkongress in Wiesbaden (D) die Auszeichnung zum „Dispatcher of the Year“ für die telefonische Anleitung zur Lebensrettung eines Waldviertler Landwirtes, der beim Essen am Jausentisch einen Kreislaufstillstand erlitten hat.

August: Notruf NÖ stellt dem Bundesland Kärnten die vollständige Lösung für den Ärztedienst 141 zur Verfügung. Somit läuft die Koordination der niederschwelligen ärztlichen Versorgung auch über die NÖ Systeme.

Juli: Die selbst entwickelte Alarm- und Einsatzinfoapp ESAPP (für Fahrzeuge und Personal) als iOS und Android geht in den Echtbetrieb.

März: Eine intensive Zusammenarbeit mit der Flugpolizei beginnt. Ab sofort können die Hubschrauber des BM.I direkt für nichtpolizeiliche Einsätze direkt durch 144 Notruf NÖ alarmiert werden.

Februar: Die Besitzanteile des Landes NÖ werden ab sofort vom NÖGUS gehalten.

Jännernotarztdoku.at geht an den Start. Ab sofort werden die Notarzteinsätze in Niederösterreich im unserem neuen System dokumentiert. Einfach und schnell, modern und örtlich flexibel ermöglicht es rasche Dokumentation.


2013

November: Die neue Defi-Plattform einlebenretten.at / definetzwerk.at geht online. Damit ist es erstmals möglich Defibrillatoren in ein System so einzupflegen, dass diese von der Rettungsleitstelle auch bei telefonischer Reanimationsanleitung optimal genutzt werden können.

September: Übersiedlung des Standortes Baden in die Feuerwehrzentrale nach Mödling. Inbetriebnahme des gemeinsamen Standortes am Sitz der Feuerwehr

März: Notruf Niederösterreich stellt drei ausgewählten Alarmzentralen, nämlich der BAZ Amstetten, der BAZ Krems und der BAZ Mödling die hochmodernen Systeme von Notruf NÖ zur Verfügung.

Februar: 144 Notruf NÖ erhält den Ö3-Verkehrsaward für die optimale Zusammenarbeit bei gefährlichen Situationen auf Niederösterreichs Straßen

Jänner: Am 1. Jänner 2013 übernimmt Notruf NÖ die komplette Organisation und Abwicklung des NÖ-Ärztedienstes 141 für die Wochentagsnachtdienste. Es startet auch der offizielle Betrieb der Infoplattform  www.141.at.


2012

Oktober: Wir nun mit unserem Einsatzleitsystem direkt über die ECard-Schnittstelle auf Versicherungsdaten des Hauptverbandes der Sozialversicherung zugreifen.

September: Notruf NÖ wird erneut zum „Accredited Center of Excellence “ akkreditiert und bleibt dies weiterhin als bislang einzige Leitstelle in Kontinentaleuropa.

Juni: Die Nutzung unseres digitalen  Pagernetzes für die Feuerwehr startet. Von nun an können auch die NÖ-Feuerwehren unser digitale Alarmierungsnetz nutzen.

Juni: Notruf NÖ erhält von LHStv. Sobotka den Auftrag die niederösterreichischen Rettungshundeorganisationen „unter einen Hut zu bringen“ und die Alarmierung der Suchhunde neu zu strukturieren.


2011

September: Die Nutzung unseres digitalen Pagernetzes auch für die Feuerwehr wird beschlossen. Es beginnen Vorarbeiten für die dafür nötige Netzverdichtung und die Planungen für eine entsprechende Datenbank und Systemstruktur.

April: Eine neue Version der Webservices geht in Betrieb. Noch mehr Funktionalitäten, noch mehr grafische Unterstützung, noch mehr Einsatzdetailinformationen …


2010

November: Ein „Österreich-Bild am Sonntag “ aus dem ORF Landesstudio Niederösterreich, ausgestrahlt österreichweit am 5. November 2010 zeigt nicht nur, wie die Abläufe in der Rettungskette funktionieren, der Film gibt Einblick in die technischen Hintergründe und dokumentiert auch zwei spektakuläre Fälle.

März: Die Standorte Baden und Wr. Neustadt werden in Baden zusammengeführt, der Standort in Wr. Neustadt damit geschlossen. Fortan betreibt Notruf NÖ eine Leitstelle an vier Standorten in Baden, St. Pölten, Tulln und Zwettl.


2009

September: Notruf NÖ wird als erste und bislang einzige Leitstelle in Kontinentaleuropa zum “ Accredited Center of Excellence

Juni: Die Umstellung auf TETRA-Funk ist landesweit abgeschlossen und damit kann auch der Standort in Mistelbach geschlossen und die Aufgaben nach Tulln verlagert werden.


2008

Dezember: Am 22. Dezember wurde auch das Krankenhaus Krems an unsere Klinikanbindung aufgeschaltet. Damit sind folgende Landeskliniken an unser System angebunden: Baden, Gmünd, Hainburg, Horn, Krems Mauer, Melk, Mödling, Scheibbs, St.Pölten, Tulln, Waidhofen/Thaya und Zwettl. Von dort erfolgen die Transportanmeldungen bereits online.

August: Die leitstellenseitige Inbetriebnahme des neuen Funknetzes TETRA ist abgeschlossen und die Leitstelle funkt ab sofort digital. Gleichzeitig beginnt die Umstellung des Fahrdienstes in ganz NÖ.

Juni: Die Fußballeuropameisterschaft EURO 2008 ist auch für Notruf NÖ ein besonderes Ereignis im Zuge dessen wir zusätzlich Aufgaben übernehmen.


2007

Dezember: Unser neuer Standort in Sankt Pölten im Regierungsviertel ist bezugsfertig und geht als Leitstellenstandort in Betrieb.

September: Stefan Schmidt erhielt in Leeds (GB) die Auszeichnung zum besten Dispachter des Jahres für die telefonische Anleitung zur Lebensrettung des kleinen Julian bei einem dramatischen Strangulationsnotfall. Ein damals fünfjähriger Junge war von einem Hund angegriffen und durch Zerren des Tieres am Schal stranguliert worden. Der kleine Bub atmete nicht mehr … der Vater wurde von Stefan telefonisch in den lebensrettenden Maßnahmen angeleitet und Julian überlebte!

Jänner: Die 2003 eingeleitete Entwicklung, 90 kleinere Leitstellen in Niederösterreich effizient zu bündeln, um Lebensqualität, Sicherheit und Sicherheitsgefühl zu steigern, wurde zu einem etablierten System und wird jetzt mit der Umbenennung des technokratischen Namens LEBIG auf „Notruf Niederösterreich“ abgeschlossen.


2006

Dezember: Die Finanzierung der Rettungsleitstelle steht nun auf einer soliden Basis. Das Land Niederösterreich beteiligt sich mehrheitlich an der LEBIG.

Juni: Die Onlineeingabe von Rufhilfegeräten wird in Betrieb genommen und erleichtert die Administration in diesem Bereich erheblich. Auch gehen die Webansichten für die Krankenhäuser in Betrieb. Durch diese neuen Webservices werden die Transportanmeldungen durch das KH-Personal noch einfacher und effizienter.


2005

Dezember: Die Online-Info über Krankenhaus-Sperren www.betteninfo.at nimmt den Betrieb auf.

November: Die Zusammenführung der Standorte Amstetten und Sankt Pölten ging am 25. November problemlos über die Bühne, die Leitstelle in Amstetten schloß damit ihre Pforten. Bereits waren die Standorte in Korneuburg und Mödling geschlossen und nach Tulln bzw. Baden verlegt worden.

Juni: Das digitale Pagernetz zur raschen und sicheren Alarmierung geht in Betrieb, das für Ende 2003 versprochene digitale TETRA Sprechfunknetz verzögert sich hingegen noch. Experten sind sich einig, dass unter anderem auch aus Redundanz-Gründen die Trennung von Alarmierung und Kommunikation wichtig ist.


2003

November: Ende November 2003 wurden der ASBÖ-Landesverband Niederösterreich und der Christophorus-Flugrettungsverein auch formell Gesellschafter der LEBIG.

September: Nach nur sechs Monaten Vorbereitungsphase gehen die ersten neuen Standorte in Korneuburg und Tulln in Betrieb. Es folgen die Inbetriebnahmen der Standort in Amstetten, Baden, Mistelbach, Mödling, Sankt Pölten, Wiener Neustadt, Zwettl bis Mitte 2004.

März: Am 5. März 2003 wurde die LEBIG (Leitstellen- Entwicklungs, -Betriebs- und -Integrationsgesellschaft mbH) offiziell gegründet. Gründungsgeschäftsführer waren Christof Constantin Chwojka und Carl-Heinz Langer, der Firmensitz ist in Tulln.

Jänner: Im Jänner 2003 ist in den entsprechenden Gremien des Roten Kreuzes Niederösterreich der Beschluss gefasst worden, dass es in Hinkunft in Niederösterreich neun Rettungsleitstellen geben soll. Diese werden je nach Bedarf zusätzlich mit den Aufgaben von Kompetenzzentren betraut. Auch die für 1. Juli 2003 geplant gewesenen gravierend geänderten Abrechnungsmodalitäten mit den Krankenkassen und die für Ende 2003 versprochene Inbetriebnahme des TETRA-Funks verlangten dringend eine Anpassung der Strukturen im Leitstellenbetrieb.


2001

Oktober: Eine grundsätzlich für das Rote Kreuz und den ASBÖ positiv ausgefallene Analyse des Landes Niederösterreich im Oktober 2001 erachtet eine gänzliche Reorganisation der Leitstellen für „notwendig, da benachbarte Dienststellen oft keine Übersicht haben, ob und wie viele Fahrzeuge in der Nähe verfügbar wären.