2024
September
Am 5. September erfolgte die erste telemedizinische Todesfeststellung im Rahmen des Pilotprojekts „Saturn“ durch einen Tele-Allgemeinmediziner von Notruf Niederösterreich nach einem Todesfall im PBZ Scheibbs.
August
Der neue LeoMobil Anhänger löst den sehr schwierig zu bewegenden Container ab. Die erste Feuertaufe feierte die Maximalvariante der mobilen Leitstelle bereits bei einigen Übungen, aber auch bei Real-Events wie dem Frequency, wo sich das Konzept bestens bewährte.
Juli
Der telemedizinische Gesundheitsdienst nimmt seinen Betrieb auf. Die Pilotprojekte Tele-Hausarzt und Telemedizin für die NÖ Pflege- und Betreuungszentren sind im Laufen. Hierbei steht in erster Linie die teleallgemeinmedizinische Beratung bei Nichterreichbarkeit eines niedergelassenen Allgemeinmediziners/Heimarztes im Vordergrund. Als zweite Schiene wird die telemedizinische Todesfeststellung in Pflegeheimen getestet.
Der Staatsvertrag über den grenzüberschreitenden Rettungsdienst zwischen Österreich und Ungarn 🇦🇹 🤝🇭🇺 wurde nun unterschrieben. Damit können die Einsatzkräfte auch hier grenzenlos retten.
Juni
Notruf Niederösterreich übernimmt ab sofort auch die QM-Bewertungen und die Feedbacks für die Leitstelle Bodensee-Oberschwaben. Zufällig ausgewählte rund 160 Notrufgespräche monatlich werden natürlich unter penibler Einhaltung des Datenschutz für die deutschen Kolleginnen und Kollegen monitorisiert.
Die Planungen zu den ersten Pilotprojekten Telemedizin (Telennotarzt & Teleallgemeinmedizin) sind in der Abschlußphase. Im Sommer wird der Start erwartet.
Mai
4 Jahre ACN – Acute Community Nurse. Seit dem Start wurden mehr als 18.000 Interventionen der ACN gezählt. Seit 2023 – dem Betrieb der aktuellen fünf Standorte 12.648. Davon waren fast die Hälfte akutpflegerisch, 29% waren Unterstützungen des Rettungsdienstes, in neun Prozent der Fälle waren sowohl pflegerische als auch rettungsdienstliche Maßnahmen in Kombination notwendig. Sechs Prozent sind der klassischen Primärversorgung zurechenbar.
Ein neuer Standort in Leobersdorf wurde in Betrieb genommen. Aufgrund des steigenden Platzbedarfs auch am Standort Mödling wurde eine Erweiterung im Industrieviertel gesucht. Ebenso war ein zukunftsfitter ACN Standort notwendig. Neben den Diensträumlichkeiten und Logistikbereiche für die ACN, stehen hier auch Ressourcen für die Ausbildung und Büroräumlichkeiten aller Notruf Niederösterreich Leistungsbereiche zur Verfügung.
Eine neue Kooperation mit dem NÖ Landesjagdverband für die Nutzung der Notruf App wurde vorgestellt. mit neuen Zusatzfeatures für Jägerinnen und Jäger wurde die Notruf-App verbessert. Weitere Entwicklungen der App werden in Kürze vorgestellt werden.
April
Wir haben ein neues Logo und einen neuen grafischen Außenauftritt. Das Logo war seit der Gründung bzw. Umbenennung der Organisation 2006/2007 in der bisher bekannten Version in Verwendung. Auslöser für das Überdenken einer neuen Version ist vor allem die Zäsur einer neuen Geschäftsführung 20 Jahre nach Gründung der Organisation. Das Primärlogo fügt sich in die grafische Welt von Niederösterreich ein. Ausgehend von den definierten Landesfarben welche in den Logos und Auftritten nahezu aller landes- und landesnahen Organisationen verwendet werden und die Familie Niederösterreich um Notruf Niederösterreich erweitern.
Martin 5, der Notarzthubschrauber der Heli Austria nimmt am Standort Bad Vöslau seinen Betrieb auf. Ebenso wird vorübergehend der eigentlich für das Nord-Burgenland geplante NAH Christophorus 18 der ÖAMTC Flugrettung in Wr. Neustadt in Betrieb genommen. Eingesetzt wird immer der schnellsteintreffende geeignete Hubschrauber unter Berücksichtigung von Alarmierungs- und Ausrückzeit.
März
Drei Experten für Sozialarbeit und Gesundheitswissenschaft der Berliner Feuerwehr machten über drei Tage bei uns ‚Dienst‘. Unsere umfassenden Abläufe in der Leitstelle, aber auch der Einsatz von Akutsozialarbeit und Notfallpsychologie mit dem AKUTteam NÖ und der Lösungsansatz im Gesundheitsweisen durch unsere ACN – Acute Community Nurses sollen als Ideenlieferant für neue Ansätze in der Versorgung der deutschen Hauptstadt dienen.
Ab sofort arbeiten wir auch mit Emergency Eye. Damit haben wir Zugriff auf jedes Smartphone – sofern der Nutzer zustimmt.
Alle ACN haben ab sofort die Qualifikation Notfallsanitäter NKI und somit die höchste nicht ärztliche Ausbildung im Rettungsdienst.
Februar
Das größte Update unseres Einsatzleitsystems seit unserer Gründung ging über die Bühne. Monatelange Vorbereitungen durch unsere Technik (IT & Prozessmanagement) machten sich bezahlt und die eigentliche Umstellung wurden übers Wochenende geschafft. Viele Systeme wurden hierbei harmonisiert und zukunftsfit gemacht, um noch effizienter zur Verfügung zu stehen und für neue Möglichkeiten sowie schon lange gewünschte Funktionen bereit zu sein. Erweiterte Sicherheitsfeatures aber auch Vorbereitung für neue Schnittstellen zu anderen Leitstellen bis hin zum Einsatz zukünftiger Anwendungen für Telemedizin sind nun die Möglichkeiten, die zur Verfügung stehen. Aber auch eine Trennung zwischen Anrufannahme – sowohl Notrufe als auch Krankentransporte sowie Hotlines – und der Disposition ist nun Realität. Eine eigene Oberfläche, genannt LeoCAD, für unsere Telefon- und Notrufexperten welche moderne Datenerfassung ermöglicht, ist nun in Betrieb.
Auch der Gesundheitsausschuss des deutschen Bundestages besuchte Notruf Niederösterreich und informierte sich über die Abläufe und Kooperationen in unserem Bundesland.
2023
November: Durch die persönlichen Veränderungen der bisherigen Geschäftsführer Christof Constantin Chwojka und Rudolf Hochsteger wurden durch den Aufsichtsrat der Gesellschaft zwei Positionen öffentlich ausgeschrieben. Aus diesem Bewerbungsverfahren und dem satzungsgemäß erfolgtem Hearing durch die Gesellschaftsvertreter wurden die beiden Experten der Generalversammlung am vorgeschlagen. Hier erfolgte die firmenrechtliche Bestellung von Josef Schmoll und Christian Fohringer zum Geschäftsführer.
Oktober: Bei den Navigator Konferenzen für UK & Ireland in Cardiff, sowie der europäischen in Rotterdam sind Delegationen von Notruf NÖ nicht nur als Teilnehmer dabei, sondern auch als Vortragende gefragt und bringen einen fachlichen Input für alle interessierten Teilnehmer. Unsere Kollegin Dorina hat unter herausfordernden Bedingungen – während der ersten Extremphase der Covid-Pandemie – bei Notruf Niederösterreich im CallCenter begonnen. Aufgrund ihres besonderen Einsatzes und ihrer Kompetenz ist sie innerhalb kurzer Zeit nicht nur EMD, sondern zu einer der besten EMDs in unserem Team geworden. Aus diesem Grund erhielt sie eine Nominierung zum Dispatcher of the Year in Rotterdam.
Auf Einladung des Bayerischen Roten Kreuzes konnte unser Team bei einem Symposium in Regensburg bei großer internationaler Beachtung das System der NÖ Akutbetreuung ’sozial-pyschologisch-pflegerisch‘ vorstellen. Leitstelle – Acute Community Nurse – AKUTteam NÖ, eine Kombination welche eine umfassende Versorgung ermöglicht.
Am 15. Oktober endete die Ausschreibungsfrist für die neue Geschäftsführung von Notruf NÖ. Mit Anfang November werden hier die Weichen für die Zukunft gestellt. Zwei Experten werden die Führung unserer Gesellschaft übernehmen.
September: Unser Ass. Medical Director Nicole Kordina hospitiert in Aachen als Telenotarzt nachdem sie die Ausbildung beim Marktführer in Deutschland absolvierte. Der Einsatz eines Tele(not)arzt wird in nächster Zeit die Präklinik immens verändern und verbessern. Die ÖGK steigt neben dem NÖGUS aufgrund der positiven Effekte in die Finanzierung der Acute Community Nurse ein.
Bei der Rettermesse präsentieren wir natürlich ACN, sowie die mobile Brennstoffzelle und das mobile Starlink.
In Brüssel sind wir im Rahmen eines EENA Workshops zum Thema „Implementing EU Law on Emergency Communication“ in führender Position vertreten.
August: LeoMobil ist online am Shutdown Festival sowie am Frequency. Bei der NÖ Firmenchallenge erreichen wir die vorderen Plätze in unserer Kategorie. Ilse, Werner und Claudia waren mit über 7.000 Bewegungsminuten am aktivsten von den Notruf NÖ Teilnehmern. Ebenso startet der bundesweite Relaunch von 1450, der Rund-um-die-Uhr Gesundheitsberatung. Innerhalb kürzester Zeit ist ein Anstieg von 25% mehr Gesundheitsberatungen durch unser diplomiertes Pflegepersonal zu bemerken. Ende August unterstützt LeoMobil bei den NÖ Wasserdienstleistungsbewerb in Klosterneuburg.
Juli: Wir unterstützen die NÖ Feuerwehren und das Rote Kreuz bei der medizinischen Versorgung bei den Landesleistungsbewerben der aktiven und der Jugend mit LeoMobil und PCR – PatientCareRecord.
Unser Pagernetzeam nimmt die ersten mobilen Brennstoffzellen in Betrieb. Neben den vielen stationären und mobilen Aggregaten, sowie etlichen stationären Brennstoffzellen, haben wir nun auch eine Mobile Fuel Cell (MFC) im Einsatz
Juni: Mit 14. Juni beenden die letzten NÖ Landesimpfzentren Ihren Betrieb. Mehr als 4 Millionen Impfungen wurden in den blau-gelben Gesundheitseinrichtungen seit Dezember 2020 verabreicht und zur Bewältigung der Pandemie beigetragen. Vor allem die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, welche zwar bezahlt, aber hoch motiviert und meist neben dem Hauptjob ihre Zeit investiert haben und so eine große Stütze des Pandemiemanagements waren.
Mit 30. Juni wurden alle Covid-19 relevanten Themen (1450, Verdachtsfälle, Testung, Impfung, …) aus den Systemen von Notruf NÖ genommen und – nachdem es keine meldepflichtige Krankheit mehr ist – eine Informationsschiene eingerichtet, wie ab sofort mit Covid-19 umzugehen ist, wenn man erkrankt oder infiziert ist.
Ebenso wird mit 30.06.2023 die Akutversorgungsressource NEURO – Schlaganfall in Betrieb genommen.
Mai: Am ersten Mai geht der ACN-Standort Waidhofen an der Thaya zumindest schichtweise in Betrieb. Ab 4. Mai erfolgte ein weitreichendes Update der ESAPP Personal speziell für Bergrettungskräfte.
April: Mit erstem April trat eine tiefgreifende Änderung der Alarm- und Ausrückeordnung für Großeinsätze und besondere Ereignisse (Major Incident) in Kraft. Der Leokongress – der erste NÖ Rettungsdienstkongress geht erfolgreich mit überwältigender Teilnehmeranzahl an der FH St. Pölten über die Bühne. Am 7. April dem Weltgesundheitstag zeigte eine Bilanz seit dem Start 2017, 1,9 Millionen Kontakte über 1450.
März: LeoChat entwickelt sich laufend weiter. Arzt- und Apothekensuche, Krankentransportanmeldung, Bewerbung uvm. kann über alle gängigen Messenger-Dienste abgewickelt werden. Die ersten Kunden des Notfallinformationssystem Nordstern konnten requiriert werden, somit gilt das System als offiziell in NÖ gestartet. Bei einem Verkehrsunfall auf der A5 bei Drasenhofen bewährt sich unsere Kooperation mit dem integrierten tschechischen Rettungssystem. 10 eingeklemmte Personen konnten optimal grenzüberschreitend versorgt werden.
Februar: Aus gesundheitlichen Gründen legt Geschäftsführer Christof Constantin Chwojka seine Funktion mit Ende des Monats zurück. Nach 20 Jahren seit der Gründung der Gesellschaft durch ihn, ursprünglich gedacht für die Reorganisation der Rettungsleitstellen mittlerweile entwickelt zu einem kommunikativen und operativen Gesundheitsdienstleister in Niederösterreich und auch darüber hinaus, nimmt er seinen Abschied. Die Entwicklung einer kleinen Gesellschaft, die den Betrieb der Notrufleitstellen neu entwickelt, bis hat hin zu einer der weltweit größten Kommunikationsdrehscheiben im Gesundheitswesen mit internationalem Renomee und neuartigen Projekten in der Gesundheitsversorgung ist seinem innovativen Wesen zu verdanken. Nach dem zusätzlichen Einsatz in der Pandemie als Impfkoordinator und Organisator vieler Testeinrichtungen, die dadurch verbundene hohe körperliche Belastung haben auch ihren gesundheitlichen Tribut gefordert. Für den reibungslosen Weiterbetrieb wurden bereits mit Geschäftsführer Rudolf Hochsteger und im Backoffice die Weichen gestellt. Alle MitarbeiterInnen wünschen alles Gute, viel Erfolg, aber am wichtigsten: GESUND WERDEN!
Februar: Das Projekt ACN – Acute Community Nursing geht an den neuen Standorten Oberwaltersdorf, Sankt Pölten und Stockerau (vorläufig auf einzelne Schichten beschränkt) in den „Probebetrieb“. Im laufenden Ausbildungsbetrieb sind die ACN Cars – ausnahmsweise – mit bis zu drei ACN besetzt. Am 19. Februar waren erstmals vier ACN-Stützpunkte parallel in Betrieb.
Februar: Die Testplattformen für die Antigen-Tests wurden außer Betrieb genommen. Wir haben seit Dezember 2020 über 11 Millionen Antigen-Testungen in Teststraßen und über 6,5 Millionen Selbsttests erfolgreich über unsere Plattformen testung.at und selbsttestung.at abgewickelt.
Jänner: Pünktlich zum Jahreswechsel gingen aktualisierte Versionen unserer Dokuplattform LeoDok, von LeoDok für Sanitäter, LeoDok für Notärzte und LeoDok für ACN online.
2022
Dezember: Nordstern geht in Betrieb. Dieses Notfallinformationssystem fungiert als Sprachrohr für Menschen mit sehr seltenen notfallrelevanten Krankheiten, die sich im Ernstfall nicht mehr mitteilen können.
Dezember: Der neue Standort Stockerau wird feierlich eröffnet. Er beherbergt neben der Leitstelle, auch einen ACN-Stützpunkt und Lagerflächen für ACN, Impfzentren und Blackoutvorsorge.
Dezember: Das Heimwegtelefon nimmt seinen Betrieb auf und ist für den Heimweg von den niederösterreichischen Bahnhöfen und Haltestellen täglich vom Einbruch der Dunkelheit bis 5 Uhr früh verfügbar.
November: Als Weiterentwicklung der Alarm- und Ausrückordnung (AAO) ist es für alle Sanitäter nun möglich, eine Notfallkompetenz zur Anwendung zu bringen, ohne dafür ein Notarztmittel nachfordern zu müssen. Unser System LeoDok macht´s möglich …
November: Zum dritten Mal wurde der Camillo Award für besondere Verdienste um die präklinische Notfallversorgung verliehen. Das Parlament und der Bundesverband Rettungsdienst (BVRD.at) setzen damit ein Zeichen der Anerkennung für herausragende Leistungen und Projekte von Sanitätern in Österreich. NOTRUF NÖ CEO Christof Constantin Chwojka wurde für sein Lebenswerk ausgezeichnet und für besondere Leistungen um „Innovation/Nachhaltigkeit“ ehrte die Jury Christian Legler und sein Team für die Entwicklung des Akutversorgungsnachweises (AVN).
November: Basierend auf den Auswertungen und Erkenntnissen unseres Qualitätsmanagements, nach Prüfung durch die medizinische Leitung und im Einvernehmen mit den Rettungsorganisationen wurde am 15. November die Alarm- und Ausrückordnung (AAO) aktualisiert. Dieses Update ist vor allem eine logische Umsetzung der Rückmeldungen aus dem niederösterreichischen Rettungs- und Notarztdienst in unserem System LeoDok, aber natürlich auch eine Konsequenz der Rettungslandschaft 2030 mit der Einführung der RTW-C.
Oktober: Das Projekt der Acute Community Nurses geht in seine nächste Phase. Ziel ist es, bis 2027 in jedem Landesviertel bzw. Region unseres Bundeslandes ein bis zwei Pilot-Standorte zu betreiben, um die diesbezüglichen Synergien und das wechselseitige Zusammenspiel zu erproben bzw. zu entwickeln.
September: Mehrere Calltaker/EMDs sind nun Mitglied im neuen weltweiten exklusiven Stork-Club, nämlich jene , die telefonisch eine Geburt angeleitet haben und damit noch vor dem Eintreffen der Rettungskräfte vor Ort ein Baby zur Welt gebracht haben.
August: Auch über den Sommer sind unsere Impfzentren und Impfbusse ohne Urlaubspausen geöffnet bzw. unterwegs, um niederschwellig Corona-Auffrischungsimpfungen zu ermöglichen.
August: Notruf NÖ ist nun per Bescheid der NÖ-Landesregierung eine Ausbildungseinrichtung für Ausbildungen nach dem Österreichischen Sanitätergesetz.
Juli: Das Channelmanagement startet, ab sofort kann man mit uns auch chatten
Juli: Unsere COVID-Selbsttestplattform www.selbsttestung.at wurde erneut in Betrieb genommen. Ganz unkompliziert können hier Antigen-Tests zur Eigenanwendung (sogenannte „Selbsttests“) in nur zwei Schritten erfasst werden.
Juni: Am 23. Juni 2022 übersiedeln wir von Korneuburg zu unserem neuen Standort nach Stockerau.
März: Am 7.März erfolgt die Wiederinbetriebnahme von www.selbsttestung.at. Ganz unkompliziert können hier Antigen-Tests zur Eigenanwendung (sogenannte „Selbsttests“) in nur zwei Schritten erfasst werden.
Jänner: Die Webseite von LeoDrone geht unter www.leodrone.at in Betrieb.
2021
Dezember: Kurz vor Weihnachten startete die Vorregistrierung für den neuen Impfstoff Novavax, der Anfang 2022 geliefert wird.
November: Ab 10. November haben neun Landesimpfzentren wieder geöffnet und werden fortan von Notruf NÖ direkt betrieben. Wir impfen dort mit und ohne Anmeldung, sowohl die 1., 2. und natürlich auch die 3. Dosis.
November: Am 7. November beendet www.selbsttestung.at den Betrieb aufgrund der Vorgaben der Bundesregierung. Es wurden 6.368.518 Selbsttests über unsere Plattform abgewickelt.
September: Die Anzahl unserer Impfbusse wurde verdoppelt und machen täglich in zwölf Orten Station.
August: Notruf NÖ organisiert und betreibt drei speziell umgebaute Impfbusse, in denen man sich ohne Termin impfen zu lassen. Sie fahren von Dienstag bis Samstag durchs Land, vorrangig in jene Gemeinden, in denen keine Impfzentren oder wenige Impf-Ordinationen bisher verfügbar waren bzw. auch die Quote noch nicht so hoch ist.
Mai: Am 18. Mai wurde www.selbsttestung.at in Betrieb genommen. Ganz unkompliziert können hier Antigen-Tests zur Eigenanwendung (sogenannte „Selbsttests“) in nur zwei Schritten erfasst werden. Nach nur einer Woche gab es bereits mehr als 250.000 Zugriffe auf unsere neue Plattform …
Mai: Das betriebliche Impfen startet Anfang Mai. An dieser Aktion nehmen 700 Betriebe teil und es werden mehr als 60.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter geimpft. Die Organisation übernimmt die Wirtschaftskammer NÖ, die Logistik stellt Notruf NÖ. Über 100 Impfkoordinatoren wurden vonseiten der Betriebe nominiert und von Notruf NÖ eingeschult und instruiert, was Vorbereitung, Ablaufplanung und Durchführung betrifft.
Mai: Als erstes Bundesland ermöglicht Niederösterreich über unsere digitalen Buchungssysteme unter www.impfung.at die Impfterminbuchung für alle Altersgruppen. ALLE Niederösterreichinnen und Niederösterreicher über 16 Jahre können ab 10. Mai einen konkreten Impftermin für eine Corona-Schutzimpfung buchen.
April: Die Niederösterreichischen Impfzentren nehmen ihren Betrieb auf, um die nun immer größeren Impfstoffmengen rasch verimpfen zu können. Die Terminbuchung und technische Abwicklung vor Ort passiert natürlich komplett in unseren Systemen, von der Terminbuchung über die Dokumentation vor Ort bis zur Eintragung in den elektronischen eImpfpaß.
März: Impftermine für spezielle Personengruppen (Hochrisikopatienten, Lehrer, Kindergarten, …) werden online auf www.impfung.at vergeben. Trotz unglaublichen Zugriffszahlen von über 10.000 Klicks pro Sekunde (!) laufen die Systeme immer stabil und ohne Probleme. Zug um Zug wird die Impfterminbuchung für die unterschiedlichen Alterskohorten abfallend freigegeben.
Februar: Unsere digitale Buchungsplattform für Impfungen nimmt ihren Betrieb auf. Am 10.Februar startet die Impfanmeldung auf www.impfung.at, zunächst für Personen über 80 Jahre. Es stehen Termine für jeweils zwei Teilimpfungen in Impfstellen in ganz Niederösterreich zur Buchung zur Verfügung.
Februar: Auf Basis der Systeme von Notruf NÖ werden landesweit in fast 400 Gemeinden Schnellteststraßen eingerichtet über die täglich bis zu 100.000 Antigen-Schnelltests abgewickelt werden. Von der Registrierung über die Abwicklung vor Ort bis zur Ergebnisabfrage und der Materialbestellung für die Gemeinden läuft alles in den Systemen von Notruf NÖ unter www.testung.at
Jänner: Am 16. und 17.Jänner findet die zweite landesweite Schnelltestung statt, an der sich 448.233 NiederösterreicherInnen beteiligt haben. Alles wieder logistisch und technisch abgewickelt von Notruf NÖ.
2020
Dezember: Der Geschäftsführer von Notruf Niederösterreich wird mit der Impfkoordination im Bundesland Niederösterreich betraut. Bereits am 26. Dezember finden die ersten Impfungen in Niederösterreich statt, in zwei Pflegeheimen in Sankt Pölten.
Dezember: Das große Schnelltesten beginnt. Notruf NÖ entwickelt das System www.testung.at, mit dessen Hilfe Antigen-Schnelltests in allen 573 NÖ-Gemeinden möglich werden. An der ersten Schnelltestrunde am 12. und 13. Dezember nehmen 512.376 Personen teil. Einige Tage später erneut 40.642 Personen allein nur am Tag vor dem Heiligen Abend.
Oktober: Das Projekt LeoDrone wird intensiviert, erste Drohnen-Schulungen finden statt.
August: Die ersten PCR-Test-Drive-In-Stationen gehen mit den Systemen von Notruf NÖ in Betrieb. Von der automatisierten Anmeldung über die technische Abwicklung in den Teststraßen bis zur Ergebnisübermittlung an Testpersonen und Behörde läuft alles über die Systeme von Notruf NÖ.
Mai: Das Pilotprojekt ACN – Acute Community Nursing im Bezirk Bruck/Leitha geht in Betrieb. Diplomierte Krankenpflegepersonen mit der höchsten Ausbildung im Rettungsdienst sollen sowohl die Lücke der häuslichen Pflege schließen und auch dadurch nicht notwendige Transporte in ein Klinikum vermeiden, sondern auch den Rettungsdienst unterstützen. Acht neue, in beiden Berufsfeldern erfahrene Mitarbeiter, welche intern noch intensiv aus- und fortgebildet werden, übernehmen diese Verantwortung in diesem für Österreich einzigartigen Vorstoß in der präklinischen Versorgung.
März: Die Coronakrise hat uns fest im Griff. Schnelles reagieren und agieren auf bestehende kommende Anforderung macht sich bezahlt. Wir können den Hilfesuchenden und unseren Partner optimale Unterstützung bieten. Erstmalig in unserer Geschichte führten wir einen vollständigen Lockdown unserer Standorte durch und führten ein Clustering unserer Dienstmannschaften ein. Neben dem großflächigen Ausbau unserer Homeoffice Offensive, der kurzfristigen Anstellung von knapp 50 COVID-CCA’s aus unterschiedlichen Hochschulen, bis hin zur Implementierung einer Kinderbetreuung für unsere Mitarbeiter_innen, wurden auch unsere Webservices für Rettungsorganisationen, Behörden, Systempartner usw. massiv ausgebaut. Damit leisteten wir unseren Beitrag zur Bewältigung in der ersten Phase der Pandemie
Februar: Die seit Jahren bestehende gute direkte Zusammenarbeit sowohl mit den Flugeinsatzstellen als auch mit den Hubschrauber Crews des BM.I wurde evaluiert und auf den aktuellen Stand gebracht. Es konnten für die Zukunft noch einfachere und effizientere Wege der Kooperation definiert werden. In neuem Design, mit den gewohnten Funktionalitäten aber noch performanter und damit schneller steht unsere verbesserte Administrationsplattform für die Einsatzverrechnung LeoOffice in der Version 2.0 ab sofort zur Verfügung.
Jänner: Die neue Version der ESAPP KFZ geht on air. Neben der Statusgabe wurde auch eine Rücktransportfunktion integriert. Im Einsatzleitsystem wird dabei automatisch ein neuer Heimtransport-Event generiert. Die Karten der Webansichten der unterschiedlichen Ansichten werden auf ein neues Standard-Kartensystem, auf OpenStreetMaps, umgestellt. Grund sind die bei Google immer höher werdenden Kosten. Der Crewbriefingscreen zeigt nun wieder die aktuellen Fahrzeugpositionen an, die Kartenproblematik wurde auch hier gelöst.
2019
Dezember: Unter der Federführung von Notruf NÖ erfolgt die Pilotierung der Zusammenführung der Berufsbilder des gehobenen Dienstes für Gesundheits- und Krankenpflege und des Notfallsanitäters in Form der Acute Community Nurse (ACN).
November: Der Standort Sankt Pölten wird nach erfolgtem Um- und Ausbau feierlich in Betrieb genommen. Wir haben nun auf vier Geschossen eine tolle moderne „Heimatbasis“ für Leitstelle, Verwaltung, Backoffice, Technik, Training und all unsere Aufgabengebiete wie 144, 141, 1450, Akutteam, Pagernetz, usw.
November: Seit 4. November bearbeiten unsere Emergency Communications Nurses (ECNs) auch die telefonischen Gesundheitsberatungen via 1450 aus dem Bundesland Kärnten.
Oktober: Die Notruf App funktioniert ab sofort nicht nur in ganz Ö, CZ und den alpinen Regionen der Slowakei, sondern ab sofort auch in Ungarn. Natürlich funktioniert die ungarische App auch in Österreich. Die Leitstelle der Berufsrettung Wien und die Leitstelle Tirol sind nun Partner und erhalten ihre Notfallmeldungen und Anrufe direkt.
September: Lisa Widek erhielt in Berlin die Auszeichnung zum Dispatcher of the Year für ihre außergewöhnliche Leistung in der Notrufbearbeitung..
August: Notruf NÖ ist ab sofort auch Teilnehmer bei DoRIS. Das Donau River Information Service bietet im Notfall eine exakte Position eines Schiffes mit Transponder auf der Donau. Dies ist bei Notfällen auf Schiffen eine immense Verbesserung für eine anlaufende Rettungskette.
Juni: Seit 1. Juni wird auch am Notruf bei vermuteten Schlaganfällen der APSS „Austrian Prehospital Stroke Scale“ verwendet, um frühzeitig eine optimale Disposition und Hospitalisierungsplanung bei diesen zeitkritischen Erkrankungen zu erreichen. Diese genauere Methode ersetzt den bisher verwendeten FAST-Test.
Mai: Im Auftrag des Burgenlandes wickelt Notruf NÖ nunmehr auch die telefonische Gesundheitsberatung 1450 für das gesamte Burgenland ab. Eine enge Vernetzung mit der LSZ Burgenland ist dabei die Voraussetzung für eine gute Zusammenarbeit über Landesgrenzen hinweg.
April: Am 10. April 2019 erhielt Notruf NÖ in Dubrovnik (Kroatien) im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung den „112 Award“ für eine außergewöhnliche Rettungsaktion verliehen.
April: Die junge Sparte der telefonischen Gesundheitsberatung 1450 wurde Ende April aufgrund des ständig hohen Qualitäts- und Servicelevels die Auszeichnung zum ACE – Accredited Center of Excellence durch die Internationale Akademie für Notrufbearbeitung in Washinton D.C. verliehen.
April: Zwei Jahre nach Inbetriebnahme ist die telefonische Gesundheitsberatung 1450 ein nicht mehr wegzudenkender Bestandteil der Gesundheitsversorgung in NÖ. Daher wurden weitere „Emergency Communications Nurses“ ausgebildet.
März: Die digitale Integration bringt weitere Vereinfachungen bei den Transportaufträgen. Seit Anfang März 2019 entfallen im Zuge des Projektes Paperless Event alle Papier-Transportaufträge in allen NÖ-Landeskliniken und NÖ-Pflegeheimen. Alle Vorgänge erfolgen nur mehr elektronisch.
März: 144 Notruf NÖ wurde am 19. März 2019 als erste Notrufleitstelle überhaupt in der Erfüllung der ISO 18295 zertifiziert.
März: Die European Emergency Number Association rezertifiziert Notruf NÖ nach intensiven Audits zum zweiten Mal in Folge mit dem „EENA Certificate of Quality Standard“
Februar: Am 11.Februar 2019 geht das Projekt DEC112 in den Regel-/Vollbetrieb. Diese APP soll die speziellen Bedürfnisse von Gehörlosen optimal abbilden und Chats mit unseren Notrufspezialisten ermöglichen. Bereits seit dem Februar 2017 haben wir mit den Projektpartnern an der praktischen Umsetzung gearbeitet.
Jänner: LeoDok geht in Vollbetrieb, der Akutversorgungsnachweis startet und es gibt neue Webansichten für Krankenhäuser. Die gesamte Dokumentation inklusive der „Bettensuche“ erfolgt damit online.
Jänner: Der Nachtbetrieb von Christophorus 2 wird vom Pilot- in den Regelbetrieb übergeführt und damit zur dauerhaften Einrichtung. Sehr bewährt haben sich die dafür extra von Notruf NÖ entwickelten Tools wie z.B. die Crew Briefing Screens.
2018
Dezember: Bei der Veranstaltung „Gemeinsam vernetzen tut gut!“ auf Schloss Grafenegg wurden wir mit der Urkunde auf dem Weg zum gesunden Betrieb ausgezeichnet.
November: LeoDok für Sanitäter geht schrittweise in Betrieb. Zunächst im Industrieviertel im Rahmen eines RK-Pilotbetriebes und bei ausgewählten ASBÖ-Dienststellen.
September: Notruf NÖ reakkreditiert zum vierten Mal in Folge zum Accredited Center of Excellence
September: Am 11. September 2018 erhielt Michael Strobl in Den Haag (NL) die Auszeichnung zum Dispatcher of the Year für seine Geburtsanleitung und tolle Unterstützung eines Rettungsteams.
August: Die Betriebsstätte Zwettl geht an einem neuen eigenen Standort in Betrieb
Juli: Nach einer unspektakulären Übersiedlung ist unser neuer Standort in Mödling online
Juni: Mit Ende des Monats ging der Vollbetrieb von Paperless Event in ganz NÖ los. Gleichzeitig wird die Dokumentationsplattform LeoDok zur finalen Phase vorbereitet.
April: Die neue Notruf-APP für Smartphones ist da
März: Der Einbau von eCall in alle neuen Modelle von Pkw und leichten Nutzfahrzeugen ist EU-weit verpflichtend.
Februar: Die telefonische Gesundheitsberatung 1450 wächst weiter und wird immer mehr ein zentraler Bestandteil der Gesundheitsversorgung in NÖ. Daher wurden sieben weitere „Emergency Communications Nurses“ ausgebildet, um die Beratungen und Dringlichkeitseinschätzungen rund um die Uhr zu gewährleisten.
Jänner: Ein grenzüberschreitender Rettungsvertrag wird auch mit Vysočina abgeschlossen.
2017
Dezember: Das Pilotprojekt „First Responder Polizei – Defis für die Polizei“ startet im Bezirk Gänserndorf
Oktober: Die Testphase unseres Projektes Paperless Event beginnt in Tulln
August: Die neue APP von www.notarztdoku.at wird freigegeben und ausgerollt.
Juli: Die landesweite NEF-Umstellung ist abgeschlossen, in NÖ gibt es fortan im Notarztdienst nur mehr NEFs.
Juni: Unsere zahlreichen Homepages und Infoseiten werden neu gestaltet und gehen online
Mai: Ein EENA-Projekt mit waze „Aktuelle Verkehrsinformationen für die Disposition und die Einsatzteams“ startet
April: 1450, Ihre telefonische Gesundheitsberatung nimmt den Betrieb auf
April: Im Rahmen einer Vereinbarung mit der NÖ-Gebietskrankenkasse übernimmt Notruf Niederösterreich nunmehr auch die komplette Abwicklung und Organisation der 141-Wochenendnachtdienste.
März: AML (Advanced Mobile Location) für Android geht in Betrieb, eine Funktion zur Standort-Bestimmung bei Notrufen.
Februar: Am 23.Februar 2017 startete das Projekt DEC112. Diese APP soll künftig die speziellen Bedürfnisse von Gehörlosen optimal abbilden und Chats mit unseren Notrufspezialisten ermöglichen.
Februar: Die ersten MitarbeiterInnen der neuen Gesundheitsberatung 1450 werden ausgebildet und das System probeweise in Betrieb genommen
Jänner: Das neu ausgeschriebene Notarztwesen stellt sicher, dass alle Stützpunkte weiterbetrieben werden
Jänner: Der ÖAMTC startet erstmalig österreichweit mit NAH-Primärnachteinsätzen von Krems/Gneixendorf aus
Jänner: Das AKUTteam NÖ wird von Notruf NÖ übernommen und in die Firma eingegliedert.
2016
September/Dezember: Die Kooperationsverträge mit Südböhmen und Südmähren treten in Kraft.
August: Die BikerSOS App geht mit seiner Leitstellenanbindung durch Notruf NÖ in Betrieb
Juni: ESAPP ersetzt praktisch vollständig bisherige SMS-Alarmierung. Es werden keine SMS mehr für die Alarmierung verwendet, da sie nicht entsprechend verschlüsselbar sind und damit nicht den ab 1.Juli 2016 gültigen gesetzlichen Vorschriften entsprechen.
April: Die Verschlüsselung des Pagernetzes wird in Betrieb genommen. Ab sofort werden alle Pagerrufe verschlüsselt ausgesandt.
Februar: Aufgrund der auslaufenden Verträge über das bodengebundene Notarztwesen muss das Land NÖ die rettungsdienstliche Versorgung durch Notärzte neu ausschreiben. Die Ausschreibung startet im März.
Jänner: Der Staatsvertrag über den grenzüberschreitenden Rettungsdienst zwischen Österreich und Tschechien wird in Brünn unterschrieben. Die Ausarbeitung dieses bilateralen Abkommens und der nun folgenden Kooperationsverträgen zwischen den Regionen Südböhmen, Südmähren und Visocina mit Niederösterreich wurde unter der fachlichen Führung von Notruf NÖ erarbeitet.
2015
Dezember: Das lang erwartete Update der ESAPP für iOS wird veröffentlicht. In Hinblick auf die Änderung (Verschlüsselung von Gesundheitsdaten ab 1.7.2016) in der Alarmierung bedingt durch das Gesundheitstelematikgesetz wird neben dem Pagernetz die ESAPP noch wichtiger werden.
November: Der neue Standort Korneuburg geht in Betrieb. Die Übersiedlung der Betriebsstätte Tulln und die Inbetriebnahme konnte problemlos umgesetzt werden
September: Um Rettungseinsätze, vor allem der Flugrettung, noch besser unterstützen zu können, wird das Wetter Cockpit und die Unwetterwarnungen des Wetterdienstleisters UBIMET eingesetzt und in erster Phase dem Disponenten schon bei der Alarmierung eine detaillierte Wetterinformation und – prognose des Einsatzortes zur Verfügung zu stellen.
Juli: Auch die Flüchtlingsproblematik hat Auswirkungen auf Notruf NÖ. Für die Alarmierung bei Aufgriffen und Unterstützungsansuchen der Exekutive werden neue Abläufe implementiert und Auswertungsmöglichkeiten der Einsatzstatistiken in die Webansichten implementiert.
Juni: Die internationale Übung in Tschechien „SANITKA2015“ findet als Zeichen der grenzüberschreitenden Hilfe statt. Die Ausarbeitung eines Staatsvertrages und der dazugehörigen Kooperationsverträge zwischen CZ und Österreich ist Aufgabe von 144 Notruf NÖ.
April: Notruf NÖ erhielt nach intensiven Audits das “ EENA-Certificate of Quality Standard „. Damit ist Notruf NÖ weltweit das einzige Center, das beide hochwertigen Akkreditierungen innehat.
März: Das größte Update seit der Gründung aller technischen Systeme (ELS, Telefonie, Webserver, ..) ging erfolgreich über die Bühne.
Jänner: Die Umstellung des gesamten NÖ Notarztsystems von NAW auf NEF beginnt.
2014
Dezember: Die Rettungshundearbeit in NÖ wird neu aufgestellt. Unter der Ägide von Notruf NÖ wurden Mindeststandards definiert und eine Einsatzleiterausbildung entwickelt
November: Die Flughafenfeuerwehr kooperiert nun eng mit 144 Notruf NÖ. Die Alarmierung des betriebsinternen Rettungsdienstes läuft über einen „ abgesetzten“ Arbeitsplatz der NÖ Rettungsleitstelle. Damit verbessert sich auch die Zusammenarbeit mit dem Regelrettungsdienst.
Oktober: Im Rahmen der Gesundheitsreform wird 144 Notruf NÖ beauftragt, das Projekt Telefonische Gesundheitsberatung 1450 als Pilot umzusetzen. Ein erster Schritt in Richtung umfassender Gesundheitskommunikation.
September: Manfred Müllner erhält beim europäischen Leitstellenkongress in Wiesbaden (D) die Auszeichnung zum „Dispatcher of the Year“ für die telefonische Anleitung zur Lebensrettung eines Waldviertler Landwirtes, der beim Essen am Jausentisch einen Kreislaufstillstand erlitten hat.
August: Notruf NÖ stellt dem Bundesland Kärnten die vollständige Lösung für den Ärztedienst 141 zur Verfügung. Somit läuft die Koordination der niederschwelligen ärztlichen Versorgung auch über die NÖ Systeme.
Juli: Die selbst entwickelte Alarm- und Einsatzinfoapp ESAPP (für Fahrzeuge und Personal) als iOS und Android geht in den Echtbetrieb.
März: Eine intensive Zusammenarbeit mit der Flugpolizei beginnt. Ab sofort können die Hubschrauber des BM.I direkt für nichtpolizeiliche Einsätze durch 144 Notruf NÖ alarmiert werden.
Februar: Die Besitzanteile des Landes NÖ werden ab sofort vom NÖGUS gehalten.
Jänner: notarztdoku.at geht an den Start. Ab sofort werden die Notarzteinsätze in Niederösterreich im unserem neuen System dokumentiert. Einfach und schnell, modern und örtlich flexibel ermöglicht es rasche Dokumentation.
2013
November: Die neue Defi-Plattform einlebenretten.at / definetzwerk.at geht online. Damit ist es erstmals möglich, Defibrillatoren in ein derartiges System einzupflegen, dass diese von der Rettungsleitstelle auch bei telefonischer Reanimationsanleitung optimal genutzt werden können.
September: Übersiedlung des Standortes Baden in die Feuerwehrzentrale nach Mödling. Inbetriebnahme des gemeinsamen Standortes am Sitz der Feuerwehr
März: Notruf Niederösterreich stellt drei ausgewählten Alarmzentralen, nämlich der BAZ Amstetten, der BAZ Krems und der BAZ Mödling die hochmodernen Systeme von Notruf NÖ zur Verfügung.
Februar: 144 Notruf NÖ erhält den Ö3-Verkehrsaward für die optimale Zusammenarbeit bei gefährlichen Situationen auf Niederösterreichs Straßen
Jänner: Am 1. Jänner 2013 übernimmt Notruf NÖ die komplette Organisation und Abwicklung des NÖ-Ärztedienstes 141 für die Wochentagsnachtdienste. Es startet auch der offizielle Betrieb der Infoplattform www.141.at.
2012
Oktober: Wir können nun mit unserem Einsatzleitsystem direkt über die ECard-Schnittstelle auf Versicherungsdaten des Hauptverbandes der Sozialversicherung zugreifen.
September: Notruf NÖ wird erneut zum „Accredited Center of Excellence “ akkreditiert und bleibt dies weiterhin als bislang einzige Leitstelle in Kontinentaleuropa.
Juni: Die Nutzung unseres digitalen Pagernetzes für die Feuerwehr startet. Von nun an können auch die NÖ-Feuerwehren unser digitales Alarmierungsnetz nutzen.
Juni: Notruf NÖ erhält vom Land NÖ den Auftrag die niederösterreichischen Rettungshundeorganisationen „unter einen Hut zu bringen“ und die Alarmierung der Suchhunde neu zu strukturieren.
2011
September: Die Nutzung unseres digitalen Pagernetzes auch für die Feuerwehr wird beschlossen. Es beginnen Vorarbeiten für die dafür nötige Netzverdichtung und die Planungen für eine entsprechende Datenbank und Systemstruktur.
April: Eine neue Version der Webservices geht in Betrieb. Noch mehr Funktionalitäten, noch mehr grafische Unterstützung, noch mehr Einsatzdetailinformationen …
2010
November: Ein „Österreich-Bild am Sonntag “ aus dem ORF Landesstudio Niederösterreich, ausgestrahlt österreichweit am 5. November 2010 zeigt nicht nur, wie die Abläufe in der Rettungskette funktionieren, der Film gibt Einblick in die technischen Hintergründe und dokumentiert auch zwei spektakuläre Fälle.
März: Die Standorte Baden und Wr. Neustadt werden in Baden zusammengeführt, der Standort in Wr. Neustadt damit geschlossen. Fortan betreibt Notruf NÖ eine Leitstelle an vier Standorten in Baden, St. Pölten, Tulln und Zwettl.
2009
September: Notruf NÖ wird als erste und bislang einzige Leitstelle in Kontinentaleuropa zum “ Accredited Center of Excellence „
Juni: Die Umstellung auf TETRA-Funk ist landesweit abgeschlossen und damit kann auch der Standort in Mistelbach geschlossen und die Aufgaben nach Tulln verlagert werden.
2008
Dezember: Am 22. Dezember wurde auch das Krankenhaus Krems an unsere Klinikanbindung aufgeschaltet. Damit sind folgende Landeskliniken an unser System angebunden: Baden, Gmünd, Hainburg, Horn, Krems Mauer, Melk, Mödling, Scheibbs, St.Pölten, Tulln, Waidhofen/Thaya und Zwettl. Von dort erfolgen die Transportanmeldungen bereits online.
August: Die leitstellenseitige Inbetriebnahme des neuen Funknetzes TETRA ist abgeschlossen und die Leitstelle funkt ab sofort digital. Gleichzeitig beginnt die Umstellung des Fahrdienstes in ganz NÖ.
Juni: Die Fußballeuropameisterschaft EURO 2008 ist auch für Notruf NÖ ein besonderes Ereignis im Zuge dessen wir zusätzlich Aufgaben übernehmen.
2007
Dezember: Unser neuer Standort in Sankt Pölten im Regierungsviertel ist bezugsfertig und geht als Leitstellenstandort in Betrieb.
September: Stefan Schmidt erhielt in Leeds (GB) die Auszeichnung zum besten Dispachter des Jahres für die telefonische Anleitung zur Lebensrettung des kleinen Julian bei einem dramatischen Strangulationsnotfall. Ein damals fünfjähriger Junge war von einem Hund angegriffen und durch Zerren des Tieres am Schal stranguliert worden. Der kleine Bub atmete nicht mehr … der Vater wurde von Stefan telefonisch in den lebensrettenden Maßnahmen angeleitet und Julian überlebte!
Jänner: Die 2003 eingeleitete Entwicklung, 90 kleinere Leitstellen in Niederösterreich effizient zu bündeln, um Lebensqualität, Sicherheit und Sicherheitsgefühl zu steigern, wurde zu einem etablierten System und wird jetzt mit der Umbenennung des technokratischen Namens LEBIG auf „Notruf Niederösterreich“ abgeschlossen.
2006
Dezember: Die Finanzierung der Rettungsleitstelle steht nun auf einer soliden Basis. Das Land Niederösterreich beteiligt sich mehrheitlich an der LEBIG.
Juni: Die Onlineeingabe von Rufhilfegeräten wird in Betrieb genommen und erleichtert die Administration in diesem Bereich erheblich. Auch gehen die Webansichten für die Krankenhäuser in Betrieb. Durch diese neuen Webservices werden die Transportanmeldungen durch das KH-Personal noch einfacher und effizienter.
2005
November: Die Zusammenführung der Standorte Amstetten und Sankt Pölten ging am 25. November problemlos über die Bühne, die Leitstelle in Amstetten schloss damit ihre Pforten. Bereits waren die Standorte in Korneuburg und Wiener Neudorf geschlossen und nach Tulln bzw. Baden verlegt worden.
Juni: Das digitale Pagernetz zur raschen und sicheren Alarmierung geht in Betrieb, das für Ende 2003 versprochene digitale TETRA Sprechfunknetz verzögert sich hingegen noch. Experten sind sich einig, dass unter anderem auch aus Redundanz-Gründen die Trennung von Alarmierung und Kommunikation wichtig ist.
2003
November: Ende November 2003 wurden der ASBÖ-Landesverband Niederösterreich und der Christophorus-Flugrettungsverein auch formell Gesellschafter der LEBIG.
September: Nach nur sechs Monaten Vorbereitungsphase gehen die ersten neuen Standorte in Korneuburg und Tulln in Betrieb. Es folgen die Inbetriebnahmen der Standort in Amstetten, Baden, Mistelbach, Sankt Pölten, Wiener Neudorf, Wiener Neustadt, Zwettl bis Mitte 2004.
März: Am 5. März 2003 wurde die LEBIG (Leitstellen- Entwicklungs, -Betriebs- und -Integrationsgesellschaft mbH) offiziell gegründet. Gründungsgeschäftsführer waren Christof Constantin Chwojka und Carl-Heinz Langer, der Firmensitz ist in Tulln.
Jänner: Im Jänner 2003 ist in den entsprechenden Gremien des Roten Kreuzes Niederösterreich der Beschluss gefasst worden, dass es in Hinkunft in Niederösterreich neun Rettungsleitstellen geben soll. Diese werden je nach Bedarf zusätzlich mit den Aufgaben von Kompetenzzentren betraut. Auch die für 1. Juli 2003 geplant gewesenen gravierend geänderten Abrechnungsmodalitäten mit den Krankenkassen und die für Ende 2003 versprochene Inbetriebnahme des TETRA-Funks verlangten dringend eine Anpassung der Strukturen im Leitstellenbetrieb.
2001
Oktober: Eine grundsätzlich für das Rote Kreuz und den ASBÖ positiv ausgefallene Analyse des Landes Niederösterreich im Oktober 2001 erachtet eine gänzliche Reorganisation der Leitstellen für „notwendig, da benachbarte Dienststellen oft keine Übersicht haben, ob und wie viele Fahrzeuge in der Nähe verfügbar wären.

